Vaporisator und Sterilisator

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Vaporisator & Sterilisator Vergleich 2018

Eine sinnvolle Investition f√ľr dein Kind

 

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Du liebst dein Baby und möchtest möglichst alles Schädliche von ihm fernhalten. Gerade in der Anfangszeit, wenn sich das Immunsystem des Kleinen noch im Aufbau befindet, ist das auch besonders wichtig. Krankheitserreger können in den ersten Monaten schnell Schaden anrichten, denn dein Baby kann sie noch nicht selbst abwehren. Schlimme Magen-Darm-Erkrankungen sind oft die Folge.

Um solche Gesundheitsrisiken zu minimieren, sollte das Sterilisieren von Gegenst√§nden unbedingt zum Tagesablauf geh√∂ren. Damit unterst√ľtzt du den kleinen Organismus deines Kindes dabei, zu reifen und die Abwehr irgendwann selbst √ľbernehmen zu k√∂nnen. Wie es genau funktioniert und was alles zu beachten ist? Wir haben die wichtigsten Informationen f√ľr dich zusammengestellt.

 

Das Wichtigste in K√ľrze

 

  • Dein Baby hat noch kein funktionierendes Immunsystem

  • Krankheitserreger stellen f√ľr dein Baby in den ersten Monaten eine gro√üe Gefahr dar

  • Sterilisation t√∂tet Krankheitserreger nahezu vollst√§ndig ab

  • Sterile Produkte bei der Ern√§hrung deines Babys sind wichtig

  • Spezielle Sterilisatoren f√ľr Babyartikel erleichtern den Alltag

  • Auch Hausmittel, wie im Topf auskochen, sterilisieren Babyflaschen

  • Das Angebot an Sterilisatoren ist sehr vielf√§ltig

 

 

Was ist ein Sterilisator?

 

Das Sterilisieren von Gegenst√§nden ist in den ersten Lebensmonaten keinesfalls ein √ľbertriebenes Thema. Vor allem Babyflaschen, Sauger und Schnuller, mit denen dein Baby mehrmals t√§glich in Kontakt kommt, sollten m√∂glichst frei von Keimen sein. Aber als S√§uglinge erfassen Babys die gesamte Welt um sie herum vorzugsweise √ľber den Mund ‚ÄĒ es wandern also noch mehr Gegenst√§nde zwischen die Lippen, wie L√∂ffel, Bei√üringe und anderes Plastikspielzeug.

Ein Sterilisator sorgt daf√ľr, dass diese Gegenst√§nde nicht durch Mikroorganismen oder deren Sporen belastet sind. Er geht damit √ľber die M√∂glichkeiten hinaus, die eine reine Desinfektion bietet. Bei einer Desinfektion werden lediglich punktuell Krankheitserreger reduziert. Die Sterilisation erm√∂glicht hingegen eine noch gr√ľndlichere Beseitigung, die fast 100%ige Keimfreiheit verspricht.

Sterilisatoren werden in vielen Bereichen in unterschiedlicher Gr√∂√üenordnung angewendet. Vor allem in Krankenh√§usern sind sie unverzichtbar. Sie arbeiten mit Dampf, Hei√üluft oder Hochdruck. Auch ionisierende Strahlen oder Chemikalien kommen bei der Sterilisation zum Einsatz. F√ľr den Hausgebrauch, speziell f√ľr Babyartikel, hat sich die Methode mittels Wasserdampf etabliert.

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Vorteile und Nachteile des Sterilisators

 

Sterilisatoren auf Dampfbasis gibt es heutzutage in verschiedenen Formen, Größen und Ausstattungen. Im Gegensatz zu anderen Methoden der Sterilisation, wie dem Auskochen in heißem Wasser oder chemischer Sterilisation, bieten sie einige Vorteile.

Die Ger√§te sind meist so gestaltet, dass man sich bei sachgerechter Anwendung nicht verbrennen kann. Weil in einem Sterilisationszyklus nur wenig Wasser ben√∂tigt wird, ist diese Form der Sterilisation energiesparender als beispielsweise das Abkochen im Kochtopf. Sie arbeiten au√üerdem v√∂llig selbstst√§ndig, sobald man den Startknopf bet√§tigt hat. Dadurch sparst du im Alltag einiges an Zeit. Alle Ger√§te bestehen in der Regel aus langlebigen Materialien und k√∂nnen deshalb √ľber einen gro√üen Zeitraum zum Einsatz kommen.

Der Nachteil hingegen: Es ist immer ein Ger√§t mehr in deiner K√ľche, das Platz wegnimmt und gereinigt werden muss. Au√üerdem musst du es extra anschaffen. Je nach Hersteller und Ausstattung kann das schon relativ teuer sein. √Ąrgerlich sind die Kosten vor allem, wenn du erst bei der Benutzung merkst, dass du mit deiner Wahl nicht zufrieden bist. Umso wichtiger ist es, sich vor dem Kauf einen √úberblick √ľber die Vorz√ľge des einen oder anderen Modells zu verschaffen

 

Vorteile
  • Sterilisatoren t√∂ten Mikroorganismen und ihre Sporen zuverl√§ssig ab

  • Gro√üer Schutz vor Krankheitserregern

  • Zeitersparnis durch automatische Abschaltung

  • Geringer Energieverbrauch

  • Inhalt bleibt mehrere Stunden steril

  • Ger√§te sind in der Regel langlebig

Nachteile
  • Sterilisatoren m√ľssen extra angeschafft werden und verursachen Kosten

  • Ger√§te beanspruchen Platz

 

Was ist ein Vaporisator?

 

Das Grundprinzip eines Vaporisators im Gegensatz zum Sterilisator besteht darin, dass nicht nur Wasser, sondern auch andere Wirkstoffe verdampft werden k√∂nnen. Deshalb eignen sich Vaporisatoren im urspr√ľnglichen Sinne zum Einsatz bei der Inhalation von speziellen Inhaltsstoffen.

Im Bezug auf Babyutensilien hat sich die Bedeutung der Begriffe jedoch vermischt. Ob die verschiedenen Hersteller von Sterilisator oder Vaporisator sprechen, macht eigentlich keinen Unterschied. Beide basieren auf dem Verdampfen von Wasser zu Wasserdampf, mit dessen Hilfe gereinigte Artikel von Keimen befreit werden. Die Begriffe werden in diesem Bereich also synonym gebraucht.

Es gibt einige wenige Ger√§te auf dem Markt, die du zum Sterilisieren und gleichzeitig als Dampfgarer f√ľr die Zubereitung von Babynahrung einsetzen kannst. In dem Zusammenhang sprechen die Hersteller dann tats√§chlich eher vom Vaporisator.

Aber ob der Artikel nun Sterilisator oder Vaporisator hei√üt, macht keinen Unterschied f√ľr den Einsatzzweck. Beide sorgen f√ľr nahezu 100%ige Sauberkeit f√ľr das labile Immunsystem deines Babys.

 

Die besten Vaporisatoren & Sterilisatoren

 

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2
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Muss ich Fläschchen und Schnuller sterilisieren?

 

Das Sterilisieren von Gegenst√§nden ist in den ersten Lebensmonaten keinesfalls ein √ľbertriebenes Thema. Vor allem Babyflaschen, Sauger und Schnuller, mit denen dein Baby mehrmals t√§glich in Kontakt kommt, sollten m√∂glichst frei von Keimen sein. Bis der kleine K√∂rper selbst mit allen m√∂glichen Krankheitserregern umgehen kann, musst du f√ľr Sterilit√§t sorgen.

Mit dem richtigen Sterilisator oder Vaporisator hast du ein n√ľtzliches Ger√§t an der Hand, dass dir jede Menge Arbeit abnimmt. Du kannst dich au√üerdem bei korrekter Anwendung darauf verlassen, dass er optimal arbeitet und dich zuverl√§ssig √ľber die ersten sechs Lebensmonate begleitet.

Bis zu diesem Zeitpunkt, so empfehlen es Hebammen und Kinder√§rzte, solltest du Gegenst√§nde nicht nur reinigen, sondern auch sterilisieren. Mit fortschreitender Bildung von Abwehrkr√§ften ist der K√∂rper deines Babys dann schon besser in der Lage, Krankheitserreger alleine abzut√∂ten oder effektiv zu bek√§mpfen. Deshalb reicht es ab dem zweiten Lebensjahr aus, Babyflaschen, Schnuller, Sauger, etc. gr√ľndlich zu reinigen.

 

Varianten von Sterilisatoren und Vaporisatoren

 

Es gibt grundsätzlich zwei Produkttypen im Bereich Sterilisator/Vaporisator: Elektrisch betriebene Geräte und Produkte zum Einsatz in der Mikrowelle.

Die elektrischen Ger√§te ben√∂tigen einen separaten Stromanschluss, um ihren Betrieb aufzunehmen. Sie verf√ľgen √ľber ein Heizelement, das das zugef√ľgte Wasser zu Dampf macht und so die Reinigung einleitet. Diese Ger√§te k√∂nnen ein gro√ües Fassungsverm√∂gen haben, sind aber immer mit einem entsprechenden Kabel ausgestattet.

 

Vor- und Nachteile:

 

  • Vielzahl von Ger√§ten und Funktionen verf√ľgbar

  • Meist gro√ües Fassungsverm√∂gen

  • Arbeiten selbstst√§ndig

  • Hohe Anschaffungskosten

  • Ger√§te beanspruchen Platz in der K√ľche

 

Sterilisatoren f√ľr die Mikrowelle sind komplett aus Kunststoff und funktionieren vom Prinzip her wie die elektrischen Kollegen. Der Unterschied ist, dass die Mikrowelle mit ihrer Strahlung hier das Wasser zum Verdampfen bringt. Wegen der fehlenden Elektronik sind diese Ger√§te in der Regel g√ľnstiger in der Anschaffung, bieten aber weniger Raum f√ľr das Sterilisiergut. Voraussetzung f√ľr die Benutzung ist nat√ľrlich auch, dass man eine Mikrowelle hat. Wenn du keine Mikrowelle besitzt, ist diese Variante zum Sterilisieren f√ľr dich nicht wirklich g√ľnstig.

Die Reinigung ist bei MikrowellenSterilisatoren einfacher, da sich kein Kalk oder Schmutz auf Metallteilen ansetzen kann. Die Kunststoffteile sind in der Regeln aus widerstandsf√§higem Polypropylen, BPA-frei und lassen sich in der Sp√ľlmaschine s√§ubern.

 

Vor- und Nachteile:

 

  • G√ľnstiger in der Anschaffung

  • Leicht und gut zu reinigen

  • Sterilisationszyklus in der Regel schneller

  • Keine Elektronik

  • Nehmen kaum Platz weg

  • Einfach zu transportieren

  • Geringeres Fassungsverm√∂gen

  • Mikrowelle notwendig

  • Keine zus√§tzlichen Funktionen

 

Manche Ger√§te haben eine Art Kombi-Funktion. Diese kann darin bestehen, dass man Teile davon auch zur Reinigung in der Sp√ľlmaschine oder zum Einsatz in der Mikrowelle nutzen kann. Andererseits gibt es auch Ger√§te, die dir mehr Funktionen bieten als das reine Sterilisieren. Hierunter fallen Vaporisatoren, mit denen du sp√§ter die Nahrung deines Kindes auch dampfgaren kannst. Einige Ger√§te eignen sich auch zum Erhitzen von Milch oder Babynahrung.

 

Vor- und Nachteile:

 

  • Mehr Funktionen mit nur einem Ger√§t

  • Platzersparnis

  • Weniger Auswahl

  • Meist kleineres Fassungsverm√∂gen

 

Sterilisieren im Kochtopf

 

Wer sich kein separates Ger√§t anschaffen will, um Babyflaschen und Co. zu sterilisieren, greift auf altbew√§hrte Methoden zur√ľck. Auch durch das Abkochen in einem Topf kannst du Schnuller und Flaschen sterilisieren. Dazu ist es notwendig, alle Teile nach der gewohnt gr√ľndlichen Reinigung f√ľr mindestens 10-15 Minuten im sprudelnden Wasser auszukochen.

Empfehlenswert ist es, dem hierzu verwendeten Topf keine andere Aufgabe mehr zu geben. So verhinderst du, dass sich Reste von Lebensmitteln oder andere Keimherde festsetzen. Vorteilhaft ist bei dieser Methode, dass man kein zusätzliches Equipment anschaffen muss.

Allerdings musst du daran denken, den Kochvorgang auch wieder zu beenden. Nicht selten ist in vergessenen T√∂pfen auf dem Herd schon s√§mtliches Wasser verdampft. Zur√ľck bleiben Sauger und Kunststoffflaschen, die am Boden festkleben und nicht mehr benutzbar sind.

Das Auskochen bringt noch weitere Nachteile mit sich. Du musst alle Gegenstände zunächst mit einer Zange aus dem heißen Wasser entnehmen und irgendwo zum Trocknen aufstellen. Hierbei besteht immer die Gefahr, dass du dich verbrennst oder sie durch Hautkontakt doch nicht mehr steril sind. Außerdem wirst du je nach Härtegrad eures Wassers feststellen, dass du den Topf öfter von Kalkablagerungen befreien musst. Auch auf das Material, besonders bei Saugern und Schnullern aus Latex, wirkt sich häufiges Auskochen aus. Sie verfärben sich und werden klebrig.

 

Mikrowellenbeutel Quick-Clean

 

Eine weitere Option zur Sterilisation in der Mikrowelle pr√§sentiert zum Beispiel Medela mit dem Mikrowellenbeutel Quick-Clean. Wie ein herk√∂mmlicher Sterilisator sorgt er f√ľr nahezu 100%ige Keimfreiheit. Hierzu werden die gereinigten Teile mit 60ml Wasser in den Beutel gegeben und dieser dann verschlossen in die Mikrowelle gestellt. Die Sterilisation dauert je nach eingestellter Wattleistung 3-5 Minuten.

Jeder Beutel ist f√ľr bis zu 20 Eins√§tze geeignet und l√§sst sich platzsparend aufbewahren. Deshalb ist das Produkt besonders gut geeignet f√ľr unterwegs. Auch in puncto Schnelligkeit liegt diese Variante des Sterilisierens vorn und man ben√∂tigt kein zus√§tzliches Zubeh√∂r. Einzige Voraussetzung auch hier: Man hat bereits eine Mikrowelle im Haus.

Denn in einem Haushalt ohne Mikrowelle ist der Mikrowellenbeutel Quick-Clean keine wirkliche Alternative. Ein weiterer Nachteil: Nicht alle Teile aus Kunststoff halten dieser Art der Sterilisation stand. Hier musst du beachten, ob der Hersteller sie als mikrowellengeeignet eingestuft hat. Bei Glasprodukten ist das kein Problem.

Das Fassungsverm√∂gen der Beutel ist relativ begrenzt. Laut Anleitung k√∂nnen bis zu zwei Babyflaschen samt Deckel und Sauger bei einem Durchgang sterilisiert werden. Bei 6-8 Flaschenmahlzeiten m√ľsste man das Prozedere also mehrmals wiederholen. Mikrowellenbeutel bieten sich vor allem als Notl√∂sung oder auf Reisen an.

 

Was kann ich alles sterilisieren?

 

Sterilisiert werden kann alles, was die hohen Temperaturen √ľber 100¬įC aush√§lt, die beim Verdampfen von Wasser entstehen. Das trifft auf alle Babyflaschen aus Kunststoff oder Glas, Sauger aus Silikon oder Latex, Verschlusskappen, Schnuller, Deckel und andere Kunststoffteile wie Bei√üringe oder L√∂ffel zu. Auch alle demontierbaren Einzelteile von Milchpumpen sollten nach Gebrauch und Reinigung in den Sterilisator wandern, bevor du sie erneut benutzt. Das sind haupts√§chlich Teile aus Kunststoff oder Gummi. Du kannst also im Prinzip alles sterilisieren, mit dem dein Baby in den ersten Monaten in Kontakt kommt.

 

Das Trocknen nach dem Sterilisieren

 

Dass Flaschen, Sauger und Co. nach dem Sterilisieren trocknen sollten, hat einen guten Grund. Bakterien f√ľhlen sich in feuchtem Milieu zu Hause und gedeihen pr√§chtig. Da nicht alle Flaschen unmittelbar nach ihrer Reinigung erneut benutzt werden, w√ľrde N√§sse die Ansiedlung von Mikroorganismen beg√ľnstigen.

Nachdem das Sterilisationsgerät seine Arbeit beendet hat, können die Utensilien zum Trocknen darin bleiben, bis sie wieder benötigt werden. So sparst du zudem Platz, denn die Fläschchen sind im Sterilisator gut verwahrt. Wenn du das Gerät aber sofort wieder benutzen willst oder deine Flaschen ausgekocht hast, muss eine andere Lösung her.

Mit einem sauberen Geschirrtuch lassen sich Wasserreste leicht entfernen. Du kannst auch alle Flaschen darauf abstellen, um sie trocknen zu lassen. Allerdings trocknen Flaschen dadurch nur langsam, weil kaum Luft ins Innere gelangen kann.

Um dieses Problem zu umgehen, bietet sich ein separater Trockenst√§nder an. Modelle wie das von NUK bieten unterschiedliche Halterungen f√ľr Flaschen, Sauger, Schnuller und andere Kleinteile. Der Flaschentrockner von Philips Avent l√§sst sich flexibel zusammenbauen ‚ÄĒ je nachdem was gerade trocknen muss.

Wichtig bei allen St√§ndern ist, dass die Auflagefl√§che m√∂glichst gering ausf√§llt und die Luft gut um alle Teile zirkulieren kann. Au√üerdem ist allen St√§ndern gemein, dass sie sich in der Sp√ľlmaschine reinigen lassen. Bedenken solltest du aber, dass ein solcher St√§nder zus√§tzlichen Platz in deiner K√ľche beansprucht.

 

Tipps zum Sterilisieren

 

Sterilisieren solltest du Babyzubeh√∂r unmittelbar nach der Reinigung, damit m√∂glichst schnell wieder alle Teile f√ľr den Gebrauch bereit sind. Wenn dein Baby ausschlie√ülich aus Fl√§schchen trinkt, empfiehlt sich ein Vaporisator oder Sterilisator mit gro√üem Fassungsverm√∂gen. So kannst du viele Flaschen und Zubeh√∂rteile auf einmal reinigen und sparst Energie. Wer grunds√§tzlich nur wenig zu sterilisieren hat, f√§hrt auch gut mit einem kleineren Ger√§t.

Egal ob elektrischer Sterilisator oder MikrowellenSterilisator: Es dauert einige Minuten, bis der Vorgang beendet ist. Daher empfiehlt es sich, das Ger√§t nicht erst auf den letzten Dr√ľcker zu starten. Wenn Babys Magen schon knurrt, sollte eine saubere Flasche griffbereit sein.

 

Reinigung von Sterilisator und Vaporisator

 

Auch ein Ger√§t, dass f√ľr sterile Materialien sorgt, muss in regelm√§√üigen Abst√§nden gereinigt werden. Denn je nach H√§rtegrad eures Wassers k√∂nnen sich in Sterilisator oder Vaporisator Kalkablagerungen bilden. Bevorzugt entstehen dadurch wei√üe oder braune Flecken auf dem Heizelement oder den Kunststoffteilen, die die Leistung beeintr√§chtigen k√∂nnen.

Je nachdem wie oft du das Ger√§t in Betrieb hast, empfiehlt sich ein Reinigungsintervall von 2-3 Wochen. Sp√§testens wenn sich sichtbare braune oder wei√üe Bel√§ge gebildet haben, ist es Zeit f√ľr eine Reinigung. Als gute Hilfsmittel haben sich verd√ľnnter Essig oder Zitronensaft erwiesen. Diese gibst du mit ca. 100ml Wasser ins erkaltete Ger√§t und l√§sst alles je nach Verschmutzungsgrad einwirken, bis sich die Verunreinigungen gel√∂st haben. Anschlie√üend gen√ľgt es, den Schmutz abzuwischen und alles mit klarem Wasser abzusp√ľlen. Vor dem n√§chsten Gebrauch solltest du den Sterilisator einmal leer laufen lassen, um eventuelle Geruchsr√ľckst√§nde der Reinigungsmittel zu beseitigen.

 

Das richtige Ger√§t f√ľr dich

 

Im Verkauf findest du eine unglaublich gro√üe Palette an Sterilisatoren und Vaporisatoren. Alle haben sicherlich Vorz√ľge und Nachteile, tolle und schlechte Bewertungen. Sie werden empfohlen und es wird von ihnen abgeraten. Um das f√ľr dich passende Modell zu finden, musst du einige Entscheidungen treffen, f√ľr die wir dir mit dieser kurzen Zusammenfassung Denkanst√∂√üe geben wollen.

 

Mikrowelle oder elektrisches Gerät?

Je nach Gr√∂√üe deiner K√ľche solltest du vorab diese Grundsatzentscheidung treffen, bevor du dich mit den einzelnen Modellen befasst. Wenn du keine Mikrowelle besitzt, ist das Thema schnell erledigt. Wenn du ausreichend Platz zur Verf√ľgung hast, spricht ebenfalls viel f√ľr ein elektronisches Ger√§t. Wer die gr√∂√ütm√∂gliche Zeitersparnis herausholen m√∂chte, entscheidet sich besser f√ľr einen MikrowellenSterilisator.

 

Funktionen und Ausstattung

Mit einer Abschaltautomatik ist inzwischen jeder Vaporisator ausgestattet. Aber ist dir auch eine Temperaturanzeige wichtig oder möchtest du das Gerät zum Trocknen nutzen? Wenn viel Zubehör und Funkionen wie ein variabler Innenraum oder spezielle Halterungen inbegriffen sein sollen, musst du etwas tiefer in die Tasche greifen.

Das gilt auch f√ľr Ger√§te, die ein gro√ües Fassungsverm√∂gen haben sollen. Um flexibel zu sein, ist ein gr√∂√üerer Sterilisator nat√ľrlich praktischer.

 

Hersteller

Es sollte auch in deine Entscheidung flie√üen, ob du lieber einem namhaften Hersteller vertraust oder einem No-Name-Produkt eine Chance geben m√∂chtest. Wenn du dich mit dem gro√üen Thema Babyflaschen schon besch√§ftigt und dich f√ľr einen Hersteller entschieden hast, lohnt sich ein Blick in dessen Produktpalette. Das ist allerdings kein Muss, denn die meisten Ger√§te sind auch mit den Flaschen anderer Hersteller kompatibel.

 

Preis

Die Frage des Herstellers spiegelt sich auch im Preis wider. Gro√üe Namen sind hier oft deutlich teurer als Ger√§te von unbekannteren Anbietern. Nat√ľrlich h√§ngt der Preis auch mit Qualit√§t und Ausstattung zusammen. Aber wenn dein Budget begrenzt ist, solltest du dich fragen, auf welche Zusatzfunktionen du eventuell verzichten kannst (Temperaturanzeige, variabler Innenraum, etc.).

 

Nutzungsdauer und Рintensität

Die durchschnittliche Nutzungsdauer von 6-12 Monaten hilft dir vielleicht auch bei einer Kaufentscheidung. Lohnt sich f√ľr die Zeit ein teures Ger√§t oder kommst du mit einem g√ľnstigeren aus? Wenn klar ist, dass du dein Kind stillen wirst, nutzt du den Vaporisator wohl seltener. Anders sieht es aus, wenn t√§glich 6-8 Fl√§schchen sterilisiert werden sollen. Die Entscheidung f√ľr ein teureres Ger√§t trifft sich zum Beispiel leichter, wenn du planst, es f√ľr mehrere Kinder einzusetzen. Hier kannst du durchaus erwarten, dass es mehrere Jahre durchh√§lt.

 

Was macht ein gutes Modell aus?

 

Unabh√§ngig von der pers√∂nlichen Situation und den Vorlieben, die jeder hat, sollte ein guter Sterilisator einige Kriterien erf√ľllen. Hierzu geh√∂rt, dass die verwendeten Materialien schadstofffrei und gut verarbeitet sind.

Eine wichtige Info bei elektrischen Ger√§te ist ein g√ľltiges CE-Kennzeichen. Achte auch bei einem Vaporisator darauf. Es zeigt dir an, dass der Hersteller die f√ľr sein Produkt geltenden besonderen Anforderungen kennt und das Produkt diesen auch entspricht. Es ist kein objektives Qualit√§tskriterium, sondern ein Statement des Herstellers.

Objektive Kriterien sind zum Beispiel Tests durch die Stiftung Warentest oder andere unabh√§ngige Pr√ľfinstitute. Auf deren Urteil kannst du bei deiner Kaufentscheidung ebenfalls vertrauen.

 

Fazit – rein ist nicht gleich steril

 

Der kleine K√∂rper deines Babys braucht in den ersten sechs Lebensmonaten besonders viel Schutz vor allen m√∂glichen Krankheitserregern. Babyflaschen, Schnuller und alles, was sonst noch in seinen Mund wandert, sollten deshalb so sauber wie m√∂glich sein. Eine gr√ľndliche Reinigung mit Wasser, Sp√ľlmittel und Flaschenreiniger ist der erste Schritt in Sachen Hygiene ‚ÄĒ aber rein ist nicht gleich steril. Wenn du deine Babyprodukte nach der Reinigung in einem speziellen Sterilisator hei√üem Wasserdampf aussetzt, sind bis zu 99,9% aller Mikroorganismen und deren Sporen abget√∂tet. Du schaffst also beste Voraussetzungen daf√ľr, dass dein Kind gesund aufwachsen kann, bevor seine Abwehrkr√§fte selbst mit allen m√∂glichen Erregern zurechtkommen. Welcher Sterilisator dich am Ende dabei unterst√ľtzen wird, bleibt deine Entscheidung.

 

 

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