Schnuller

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Schnuller Vergleich 2018

Beliebter Bestandteil der Erstlingsausstattung – der Schnuller

 

4.76/5 (284)

 

Du bist wahrscheinlich hier, weil du dich ĂŒber die Nutzung eines Schnullers informieren möchtest oder schon nach konkreten Produkten suchst. In diesem Ratgeber findest du beides. Schnuller sind ein wunderbares Hilfsmittel, um dein Baby zu beruhigen und zu trösten. FĂŒr die ersten Monate oder Jahre wird er zu einem geschĂ€tzten Begleiter, wenn du und dein Kind das möchten. FĂŒr einen verantwortungsvollen Umgang gibt es ein paar Richtlinien fĂŒr die Nutzung, damit die Zahnentwicklung und -gesundheit sowie die Sprachentwicklung deines Kindes nicht leiden. Mittlerweile gibt es auch eine große Auswahl an Schnuller, die qualitativ viel leisten und ergonomische Anforderungen erfĂŒllen. Trotzdem solltest du wissen, was einen guten Schnuller ausmacht, um euer Lieblingsmodell zu finden.

 

Das Wichtigste in KĂŒrze

 

  • Sie stillen das SaugbedĂŒrfnis von Babys, beruhigen und trösten
  • Das Nuckeln kann Schmerzen lindern
  • Risiko des plötzlichen Kindstods wird gemindert
  • Schnuller sollten nur ein Hilfsmittel sein, kein Dauerbegleiter. Nicht alle Kinder mögen ihn.
  • Unterschiede in Materialien, GrĂ¶ĂŸen und Formen verfĂŒgbar
  • Schnuller können bereits ab der Geburt eingesetzt werden. Empfohlen wird jedoch, ein paar Wochen zu warten
  • Zu langes oder falsches Nuckeln beeintrĂ€chtigt die Kiefer- und Sprachentwicklung. Die ZĂ€hne leiden
  • Schnuller mĂŒssen regelmĂ€ĂŸig gereinigt und ausgetauscht werden

 

 

Warum soll ich meinem Baby einen Schnuller geben?

 

Babys kommen mit einem natĂŒrlichen SaugbedĂŒrfnis auf die Welt. Dadurch können sie instinktiv an der Brust der Mutter saugen oder ĂŒber eine geeignete Flasche Nahrung aufnehmen. Dieses Saugen dient aber nicht nur der Nahrungsaufnahme. Durch das Saugen beruhigt sich das Baby schneller und es wirkt schmerzstillend sowie tröstend. Bei Impfungen empfiehlt sich beispielsweise das sogenannte Beruhigungsnuckeln. Das Saugen erleichtert deinem Baby zudem das Einschlafen. Außerdem hilft das Nuckeln bei der Verdauung.

Der Saugreflex ist angeboren und funktioniert ohne jegliches Zutun. Nun ist die Frage, ob du deinem Baby einen Schnuller anbieten solltest, oder nicht. Viele Neugeborene wollen von sich aus keinen Schnuller. Es könnte jedoch sein, dass er zu einem spÀteren Zeitpunkt akzeptiert wird. Andere Babys nehmen ihn von Anfang an dankend an.

Kind mit Philips Avent Freeflow Schnuller

Ein Schnuller beruhigt und tröstet. Er wird zum treuen Begleiter

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Das Thema Schnuller ist vor allem im ersten Lebensjahr bei Eltern sehr prĂ€sent. FĂŒr manche ist der Schnuller selbstverstĂ€ndlicher Bestandteil der Babyausstattung, andere lehnen ihn strikt ab. Dabei kommt es auch auf die Vorlieben und das Temperament des Kindes an. Es ist jedenfalls wichtig, dass die Nutzung eines Schnullers nicht aufgezwungen wird. Unbedingt notwendig sind sie nĂ€mlich nicht. Nur unheimlich hilfreich.

 

Schnuller ja oder nein: Vor- und Nachteile

 

Ein großer Vorteil bei der Verwendung eines Schnullers, ist seine tröstende Wirkung. Das Nuckeln beruhigt dein Kind und kann sogar Schmerzen lindern. Bei kleineren Babys kann der Schnuller bei Koliken helfen, zudem regt er auch noch die Verdauung an. Auch als Einschlafhilfe nachts oder wĂ€hrend des Mittagsschlafs wird der Schnuller geschĂ€tzt. Dabei sollte der Nuckel nicht das Mittel der ersten Wahl sein, um dein Kind zu beruhigen. PrimĂ€r sollten Eltern versuchen durch Körperkontakt, Zuwendung, Tragen oder positiver Ablenkung ihr Kind zu beruhigen. Der Schnuller ist jedoch ein großer Liebling der Kinder und wird oft in Situationen verlangt, in denen Trost oder Schmerzlinderung gefordert sind. Durch das Saugen werden nĂ€mlich zusĂ€tzlich beruhigende Hormone produziert. Stillkinder wollen in dem Fall auch oft an die Brust, um zu saugen und sich dadurch zu trösten.

Baby mit Philips Avent Soothie

Der Soothie von Philips Avent fördert die Bindung

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Neugeborenen kann das Nuckeln helfen, sich schneller an das FĂŒttern mit der Flasche zu gewöhnen. So muss die Nahrung nicht mehr durch die Sonde zugefĂŒhrt werden und der Krankenhausaufenthalt wird verkĂŒrzt. Auch wenn die Mutter nicht stillen kann, hilft der Schnuller dem Kind sich an das FlĂ€schchen zu gewöhnen.

Im Gegensatz dazu ist bei gestillten Neugeborenen Vorsicht geboten. Werden zum Stillen zusÀtzlich Schnuller und Flasche angeboten, kann es zu einer Saugverwirrung kommen. In den Tagen nach der Geburt muss das Baby erst lernen, wie es die Milch am besten aus Mamas Brust bekommt. Sein angeborener Saugreflex hilft ihm. Nuckelt das gestillte Neugeborene auch an Flaschen oder Schnullern, kann der Prozess gestört werden und ein falsches Saugen wird angelernt oder die Brust gar abgelehnt. Im schlimmsten Fall kommt es zum Bruststreik (was auch andere Ursachen haben kann).

Die WHO rÀt daher von der Nutzung des Schnullers bei Stillbabys ab. Aktuelle Empfehlungen raten dazu, deinem Kind erst nach vier bis sechs Wochen den Schnuller zu geben. Dann hat sich ein Baby das richtige Saugen nÀmlich schon angelernt.

Wird der Schnuller beim Einschlafen genutzt so vermutet man, dass er das Risiko des plötzlichen Kindstods mindert. Valide Studien zu diesem Thema gibt es allerdings noch nicht. Durch das Nuckeln wird eine konstante Luftzufuhr sichergestellt, auch wenn sich die Kinder auf das Gesicht drehen. Zudem wird davon ausgegangen, dass durch das Saugen (ob am Schnuller oder der Brust) die Entwicklung des Gehirns positiv beeinflusst wird.

Gegen den Schnuller spricht eine erhöhte Infektionsgefahr. Es wird vermutet, dass das Nuckeln am Sauger EntzĂŒndungen des Mittelohrs und des Nasen-Rachen-Raums begĂŒnstigt. Auch das Risiko von Mageninfekten soll erhöht sein. Daher ist eine regelmĂ€ĂŸige Reinigung so wichtig. Schnuller fallen gerne einmal herunter, kommen mit Essen in Kontakt oder werden unter den Kindern sogar getauscht. Die andauernde Feuchtigkeit durch den Speichel ist ein willkommener NĂ€hrboden fĂŒr Bakterien.

MAM Original Silikon Schnuller Dachs und Igel

Kieferfreundliche Schnuller fĂŒr eine gute Entwicklung von Kiefer und ZĂ€hne

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Ein sehr bekanntes Problem bei exzessiver oder zu langer Nutzung des Schnullers ist eine Fehlentwicklung des Kiefers und der ZĂ€hne. Der Saugteil des Schnullers verhindert ein gerades Herunterwachsen der ZĂ€hne und verdrĂ€ngt sie nach außen. Ärzte sind aber nicht generell gegen den Einsatz des Nuckels. Er sollte nur nicht immer zugĂ€nglich sein und stĂ€ndig benutzt werden. Am besten feste Zeiten und Situationen festlegen, in denen der Nucki herausgeholt wird. Dieses Problem der Zahnfehlstellung kann aber auch auftreten, wenn das Kind stĂ€ndig am Daumen nuckelt, anstatt eines Schnullers. Hier ist es schwieriger, diese Gewohnheit einzuschrĂ€nken oder abzugewöhnen. Die Entwöhnung des Schnullers kann ein dramatischer Akt werden. Bei diesem kannst du dir aber besser helfen, als bei der Abgewöhnung des Daumenlutschens.  Die erste Wahl fĂŒr das Beruhigungssaugen ist das Nuckeln an der Brust. Aber auch Mama kann oft nicht 24 Stunden am Tag zum Trösten das Baby anlegen. Der Schnuller bietet hier eine gute Erleichterung.

Auch die Sprachentwicklung leidet, wenn der Schnuller ein stÀndiger Begleiter ist. Kinder reden dann mit dem Sauger im Mund und eignen sich eine fehlerhafte, undeutliche Aussprache an. SpÀter könnte die Hilfe eines LogopÀden nötig werden.

Zusammenfassend gibt es viele Vorteile, die fĂŒr den Schnuller sprechen, der ein guter und nĂŒtzlicher Begleiter fĂŒr die Babyzeit ist. Halte dabei die möglichen Nachteile im Kopf und setzte ihn gezielt und ĂŒberlegt ein. So werdet ihr lange Freude an der Nuckelzeit haben.

 

Vorteile
  • Beruhigt und tröstet
  • Regt die Produktion beruhigender Hormone an
  • Gute Einschlafhilfe
  • Fördert die Verdauung
  • Kann Schmerzen lindern
  • Mindert die Risiken eines plötzlichen Kindstods.
Nachteile
  • Ersetzt Zuwendung und Körperkontakt nicht, ist kein Allheilmittel
  • Birgt eine erhöhte Infektionsgefahr
  • kann bei intensiver und langer Nutzung die Kiefer- und Zahnentwicklung beeintrĂ€chtigen BeeintrĂ€chtigt die Sprachentwicklung des Kindes
  • Abgewöhnung kann schwierig sein

 

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Schnuller Materialien

 

GrundsÀtzlich gibt es Schnuller aus den Materialien Silikon und Latex. Weitaus gÀngiger ist Silikon bei Babys. Beide Materialien haben Vor- und Nachteile und werden von den Babys unterschiedlich angenommen. Teste am besten, welches der beiden Materialien dein Baby lieber annimmt.

 

Silikon Schnuller

 

]Bei Silikon handelt es sich um ein kĂŒnstlich gefertigtes Material, das geruchs- und geschmacksneutral ist. Sauger aus Silikon sind durchsichtig und sehen ansprechend aus. Verschmutzungen sind leicht erkennbar. DarĂŒber hinaus sind Schnuller aus Silikon besonders hitzebestĂ€ndig.

Da das Material sehr weich ist, ist diese Art Schnuller angenehm zu tragen. Da Silikon nicht so elastisch ist, reißt es schneller ein als Latex. Silikonschnuller sind somit weniger bissfest und machen den Schnuller schnell unbrauchbar. Ist der Schnuller beschĂ€digt, könnten Kleinteile geschluckt werden.

Philips Avent Mini Schnuller Silikon

Silikon ist geruchs- und geschmacksneutral

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Vor- und Nachteile von Silikon:

 

  • Geruchs- und geschmacksneutral
  • Weiches Material
  • HitzebestĂ€ndig
  • Durch die klare Farbe ansprechendes Design
  • Weniger bissfest
  • Kaum elastisch

 

Latex Schnuller

 

Die zweite Schnullerart ist aus Latex, auch Naturkautschuk genannt, gefertigt. Bei Latex handelt es sich um ein Naturmaterial in gelblicher Farbe. Typisch ist der Latex-Geruch, der nicht von jedem Baby akzeptiert wird.

Goldi Sauger Latex

Latex ist strapazierfÀhig, dehnbar und bissfest

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Aufgrund der natĂŒrlichen Fette ist ein Schnuller aus Latex schon nach kurzer Zeit nicht mehr schön anzusehen. Sie sind aber sehr strapazierfĂ€hig, dehnbar und auch bissfest. So sind sie die perfekten Begleiter fĂŒr Kinder, die schon ZĂ€hne haben. Wird der Schnuller der Sonne ausgesetzt oder ĂŒbermĂ€ĂŸig oft ausgekocht, bekommt er Risse und wird porös.

Bekommt dein Baby HautausschlĂ€ge oder eine verstopfte Nase, wenn es an Flaschen oder Schnullern aus Latex nuckelt, könnte eine Allergie vorliegen. Ca. zwei Prozent der deutschen Bevölkerung leiden an einer Latexallergie. Die Hautreaktion kann sofort oder auch verzögert auftreten. Halte hier RĂŒcksprache mit deinem Hautarzt und meide Produkte aus und Mit Latex.

 

Vor- und Nachteile von Latex:

 

  • Latex ist ein Naturprodukt
  • Besonders dehnbar
  • Bissfest
  • Optik ist weniger ansprechend
  • Wird schnell porös
  • Kann Allergien auslösen

 

Schnuller Formen

 

Asymmetrische Form

 

Solche Schnuller besitzen eine abgeschrĂ€gte Form, um der Zunge möglichst viel Platz zu lassen. Die Auflage fĂŒr Kiefer und Lippen ist besonders schmal. Das dicke Ende ist nach oben gewölbt.

Diese Form soll der Form einer Brustwarze beim Stillen entsprechen. Dabei ist auch der obere Teil nach oben gewölbt, wĂ€hrend die untere Seite durch die Zunge flach gedrĂŒckt wird. Sie werden auch kiefergerechte Schnuller genannt

 

Symmetrische Form

 

Diese Schnuller besitzen ein Saugteil in Kirsch- oder Tropfenform. UnabhĂ€ngig vom Saugschild kann er von beiden Seiten in den Mund gesteckt werden. Ist der Sauger aus Silikon, ist er etwas weicher und glatter, als einer aus Latex. Manchmal ist der Silikon Schnuller angeraut, manchmal glatt – je nach Modell. Der Schaft kann dabei unterschiedlich geformt sein.

Diese Form bietet der Zunge weniger Platz. Achte hier auf eine kieferfreundliche Konstruktion und nutze ihn nicht zu lange.

 

Curaprox Schnuller

 

CURAPROX Baby Schnuller

Sehr schmal – fĂŒr minimalen Druck auf den Gaumen

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Da herkömmliche Schnuller Druck auf den oberen Gaumen ausĂŒben, wird die Entwicklung des Kiefers beeintrĂ€chtigt. Daher wurde ein Schnuller entwickelt, der durch seine anatomische Form den Druck auf die seitlichen Zahn- und Kieferleisten vermeidet. So kann dein Kind ohne SpĂ€tfolgen nuckeln.

Der Steg dieses Schnullers ist zwischen den ZĂ€hnen vergleichsweise schmal. Das Schild steht vom Unterkiefer ab und fördert die natĂŒrliche Entwicklung von Lippe und Kiefer.

Zahnfehlstellungen werden durch die Beschaffenheit des Curaprox vermieden, wenn er nicht lÀnger als bis zum Ende des zweiten Lebensjahres verwendet wird.

 

Die richtige Schnuller GrĂ¶ĂŸe

 

Die GrĂ¶ĂŸe des Schnullers muss zu deinem Kind passen. Die Hersteller geben an, fĂŒr welches Alter sich der jeweilige Schnuller eignet. Dennoch kann es sein, dass das ein oder andere Modell fĂŒr dein Kind zu groß ist. In der Regel verĂ€ndert sich die GrĂ¶ĂŸe des Schnullerschildes und nicht des SaugstĂŒckes. Der Sauger selbst muss auch garnicht grĂ¶ĂŸer werden.

 

Generell teilen sich Schnuller in drei erhÀltliche Altersgruppen auf:

 

  • 0 bis 6 Monate
  • 6 bis 18 Monate
  • ab 18 Monate

 

Das Schnullerschild

 

Wichtig ist, dass die Haut deines Babys beim Nuckeln atmen kann. Daher sollten alle Schnullerschilde fĂŒr eine ausreichende BelĂŒftung sorgen. Dies gelingt entweder durch Luftlöcher in der Platte oder Noppen auf der Innenseite. Auch eine Kombination ist möglich. Ist die BelĂŒftung nicht ausreichend, bleibt die Babyhaut  feucht. Das kann zum einen zu Irritationen fĂŒhren und zum anderen Infektionen mit sich tragen. Hier können sich Bakterien gut ansiedeln und vermehren.

Das Schnullerschild kann universal geformt sein, sodass es von beiden Seiten genutzt werden kann. Der Nuckel muss natĂŒrlich die gleichen universalen Eigenschaften aufweisen, wenn man den Schnuller beidseitig nutzen will. Andere PlĂ€ttchen sind so geformt, dass nur die Nase einen Freiraum hat.

Philips Avent Ultra Air Luftlöcher

Gut belĂŒftetes Schnullerschild fĂŒr mehr Tragekomfort

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Das Schild des Schnullers kann auch unterschiedlich schwer sein. Bei Neugeborenen kann es passieren, dass der Schnuller herausfÀllt, wenn das Schild zu schwer ist. Auch hier sind die Vorlieben deines Kindes entscheidend.

 

Das SaugbedĂŒrfnis des Kindes

 

Bei dem SaugbedĂŒrfnis von Babys handelt es sich um einen natĂŒrlichen Instinkt, der bereits im Mutterleib ausgelebt wird. Schon in Mamas Bauch ist das Daumenlutschen eine angenehme BeschĂ€ftigung, die das Ungeborene beruhigt. Auch durch das Schlucken von Fruchtwasser wird das Saugen geĂŒbt. Direkt nach der Geburt geht es an der Brustwarze weiter – nicht nur um Nahrung aufzunehmen, sondern auch um die NĂ€he zu spĂŒren.

Der Schnuller befriedigt das SaugbedĂŒrfnis deines Kindes fĂŒr kurze Zeit. Dies ersetzt allerdings nicht die GrundbedĂŒrfnisse nach NĂ€he, Körperkontakt und Kommunikation mit seinen Bezugspersonen. Auf FrĂŒhgeborenen Stationen wird der Schnuller eingesetzt, um die Babys zu beruhigen und trösten oder um das FĂŒttern mit der Flasche anzulernen. Generell wird empfohlen, den Schnuller erst nach vier bis sechs Wochen anzubieten, wenn das Baby gestillt wird.

 

Wie finde ich den richtigen Schnuller?

 

Wichtig ist, dass das Baby gut mit dem Schnuller zurecht kommt. Beim Kauf solltest du aber bereits ein paar Dinge beachten. Wichtig ist beispielsweise dass der neue Schnuller schadstofffrei ist, z.B. frei von BPA. Gut zu reinigen sollte er auch sein, da dies relativ hÀufig nötig ist.

Das Schnullerschild darf nicht in den Mund hineinrutschen, sollte leicht und gut belĂŒftet sein. Mittel Sicherheitsring oder Greifer ist er von dir gut zu entnehmen. Wenn dein Baby greifen kann, wird es den Schnuller so schneller selbst in die Hand nehmen können. Das Schild sollte möglichst leicht sein, um Lippen- und Zungenmuskulatur nicht zu sehr zu fordern.

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Zahnfreundlicher, ergonomischer Schnuller

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Die Formen und Materialien des Saugteils sind unterschiedlich. WÀhle zwischen Latex oder Silikon. Auch hier gibt es glatte uns strukturierte Sauger. Der Lutscher sollte möglichst flexibel sein und dort liegen, wo auch die Zunge ist. Dabei soll sie nicht behindert werden, denn sie formt Gaumen und Kiefer mit. Der Sauger sollte dabei möglichst wenig Raum im Mund beanspruchen und sein Schaft soll schmal sein, um die SchneidezÀhne beim Wachsen nicht zu behindern.

Überlege einmal fĂŒr dich, welche Sauger-Form dir zusagt und welche medizinisch unbedenklicher ist. In zweiter Instanz entscheidet dein Kind, ob es den Nuckel annimmt, oder nicht. Manchmal benötigst du einige Versuche, bis dein Kind mit einem Schnuller einverstanden ist. Seine Form sollte zu deinem Baby passen. Ein Anhaltspunkt ist die Altersempfehlung des Herstellers.

Hat dein Baby schon ZĂ€hne, so muss der Schnuller den Beißattacken standhalten und darf nicht zu schnell beschĂ€digt sein. Hier kannst du alternativ auch einen Beißring anbieten, sollte dein Kind gerade zahnen.

Ein Punkt, der gerne vernachlÀssigt werden kann, ist das Design. Allerdings gibt es viele schöne Schnullerdesigns, die Kinder und Eltern erfreuen. Manche Hersteller lassen sich gerne immer neue Motive einfallen, um den Schnuller niedlich zu gestalten.

 

Wie nutze ich einen Schnuller am besten?

 

Ein guter Schnuller soll in Form und GrĂ¶ĂŸe zum Mund deines Kindes passen. Das Schnullerschild soll den Schnuller gut an Ort und Stelle halten und auch leichter abnehmbar machen. Es sollte so gestaltet sein, dass die Haut um den Mund nicht irritiert wird. Luftlöcher helfen dabei, den Bereich trocken zu halten. Beim Nuckeln soll das Schild auch nicht drĂŒcken oder zwicken.

Die Form des Schnullers soll dem Gaumen angepasst sein. Am besten hat er ein abgeflachtes, weiches Saugteil und ist an den Seiten Schmal, um die Kieferleisten möglichst wenig zu bedrÀngen.

Ein guter Schnuller sollte auch eine Befestigungsmöglichkeit fĂŒr Schnullerketten oder Ă€hnliches haben, damit er nicht zu leicht verloren geht. Hier gibt es Systeme fĂŒr Schnuller mit und ohne Ring.

Philips Avent Classic Schnuller Pinguin

Der Schnuller muss zu deinem Kind passen

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Wenn du dich dafĂŒr entscheidest, deinem Baby einen Schnuller mit auf den Weg zu geben, solltest du folgendes beachten:

 

  • Setzte den Schnuller nur begrenzt ein.
  • Biete dem Baby den Schnuller erst dann an, wenn es diesen wirklich benötigt: Zum beruhigen, trösten oder als Einschlafhilfe
  • Der Schnuller sollte nur temporĂ€rer Tröster sein und dann wieder abgelegt werden
  • Der Schnuller sollte nicht die ganze Nacht genutzt werden
  • Dein Baby muss den Schnuller jederzeit selbststĂ€ndig weggeben können
  • Tauche den Schnuller nicht in sĂŒĂŸe Speisen oder GetrĂ€nke.
  • Nutze ergonomische und kiefergerechte Schnuller, die sich dem Gaumen optimal anpassen.
  • Zahnfehlstellungen und Sprachprobleme können zu langem oder falschem Gebrauch folgen
  • Den Schnuller zur Reinigung abzuschlecken ist nicht ratsam. Du könntest Bakterien ĂŒbertragen (z.B. Karies oder Herpes).
  • Zur Reinigung einfach lauwarm abspĂŒlen und gelegentlich sterilisieren (je nach Alter)
  • Beginne rechtzeitig der mit Abgewöhnung, spĂ€testens im vierten Lebensjahr.

 

Zahnfehlstellungen wie Überbiss, Kreuzbiss, offener Biss, vorstehende EckzĂ€hne oder die Verschiebung der BackenzĂ€hne kommen bei Kindern, die den Schnuller nutzen, hĂ€ufiger vor. Erhöht wir diese Wahrscheinlichkeit, wenn das Kind den Schnuller nicht richtig im Mund hĂ€lt, beispielsweise nur mit der Zunge. Oder wenn eine ungĂŒnstige Form des Schnullers genutzt wird. Und je lĂ€nger die Verwendung dauert, desto eher kommt es zu Problemen.

 

Schnuller ab wann und wie lange werden sie benutzt?

 

Theoretisch kann das Baby direkt nach der Geburt einen Schnuller nehmen. Wird das Kind gestillt, sollte jedoch erst vier bis sechs Wochen nach der Geburt ein Schnuller angeboten werden. Sonst besteht die Gefahr, dass dein Kind das Saugen an der Brust nicht richtig lernt und sie im schlimmsten Fall verweigert. Nach sechs Wochen kann der Prozess nicht mehr so leicht gestört werden. Direkt nach der Geburt kannst du dein Kind auch an deinem kleinen Finger saugen lassen, wenn es Beruhigung braucht. Die Beruhigung deines Kindes solltest du prinzipiell immer mit Körperkontakt kombinieren. NĂ€he ist natĂŒrlich das Mittel erster Wahl.

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Der Schnuller wird auch gerne eingesetzt, wenn dein Kind zum Daumenlutschen neigt, da dies noch schwieriger abzugewöhnen ist. Der Daumen ist allerdings nie so lange im Mund, wie ein Schnuller. Kinder brauchen diese ja auch zum Spielen.

Ab dem achten Monat nimmt der Saugreflex allmĂ€hlich ab. Nun ist der Schnuller nicht mehr unbedingt notwendig und sollte seltener zum Einsatz kommen. Beim spielen und essen sollte er außer Sicht- und Reichweite sein. Lutschen generell ist allerdings wichtig in dieser Lebensphase. Mit diesem Sinnesorgan erkunden die Babys die Welt, indem sie alles Mögliche in den Mund stecken. Das sollte nicht unterbunden werden.

Im zweiten, spĂ€testens dritten Lebensjahr solltet ihr die Nutzung eines Schnullers abgewöhnen. Manche beginnen schon damit, wenn die ersten ZĂ€hne da sind. Achte im Vorfeld immer darauf, dass du nur Schnuller zum Einsatz bringst, die ergonomisch und Kieferfreundlich geformt sind. Zudem sollte es fixe Regelungen fĂŒr die Nutzung des Schnullers geben, damit er nicht stĂ€ndig im Mund deines Kindes steckt. Nutzt ihn nur dann, wenn er wirklich benötigt wird und sprecht das auch mit eurem Kind ab. Damit wird nicht nur eine gute Entwicklung von Kiefer und Gaumen gesichert. Auch die Sprachkompetenz wird verbessert, wenn das Kind ohne Schnuller im Mund plaudert.

 

Tipps und Tricks zum Schnuller Abgewöhnen

 

Dass ein zu langes Nutzen des Schnullers der Zahngesundheit und auch der Sprachentwicklung schadet, ist sicher. Viele Kinder aber haben sich im Kleinkindalter so sehr an den Nuckel gewöhnt, dass sie ihn gar nicht mehr hergeben möchten. Das ist so, als wollte man uns Erwachsenen das Smartphone verbieten. Die Ablehnung ist daher verstÀndlich. Doch zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr wird es Zeit, den treuen Begleiter gehen zu lassen oder eventuell durch einen anderen Tröster zu ersetzten.

 

 Wir haben hier ein paar Tipps gesammelt, wie euch das Schnuller abgewöhnen leichter fÀllt:

TIPP 1: Zur langsamen Entwöhnung gib deinem Kind den Schnuller immer seltener. Verringere die Zeiten nach und nach, damit das Entwöhnen gar nicht so sehr auffÀllt.

TIPP 2: Sinnvoll ist es, denn Schnuller nur noch zu bestimmten Tages- und Nachtzeiten zu erlauben, beispielsweise beim Mittagsschlaf und beim Nachtschlaf. Wenn das Kind krank oder verletzt ist, kannst du natĂŒrlich eine Ausnahme machen.

TIPP 3: Suche den richtigen Zeitpunkt fĂŒr eine schnelle Entwöhnung. Fange nicht an belastenden LebensverĂ€nderungen mit dem Abgewöhnen an. Besondere AnlĂ€sse wie Geburtstage oder Weihnachten bieten sich jedoch an.

TIPP 4: Der Schnuller wird gegen ein Geschenk fĂŒr große Kinder getauscht.

TIPP 5: Die Verabschiedung des Schnullers erfolgt mit einer feierlichen Zeremonie, wie beispielsweise im Garten vergraben. Oder sie werden in Geschenkpapier gewickelt und fĂŒr das Christkind unter den Weihnachtsbaum gelegt, das ihn dann austauscht. Manche hĂ€ngen Schnuller auch in einen Baum, an dem am nĂ€chsten Tag ein Geschenk baumelt.

TIPP 6: Der Klassiker beim Schnuller Abgewöhnen ist und bleibt die Schnullerfee. Sie kommt in der Nacht und nimmt den Schnuller mit. DafĂŒr legt sie ein kleines Geschenk an die Stelle, an der sie den Schnuller heimlich mitgenommen hat. So bleibt der große Schrecken am nĂ€chsten Morgen aus.

TIPP 7: Lasse dein Kind den Schnuller an jemanden verschenken. Entweder ein kleineres Kind, das die Schnuller dringender braucht. Oder an Oma, die KindergĂ€rtnerin oder die KinderĂ€rztin. DafĂŒr könnte es auch eine Kleinigkeit als EntschĂ€digung geben.

TIPP 8: Ein Belohnungssystem fĂŒr Tage ohne Schnuller. Manche Eltern lassen gerne Belohnungssymbole sammeln und diese am Ende gegen ein grĂ¶ĂŸeres Geschenk oder Unternehmung eintauschen. Du kannst zum Beispiel fĂŒr jeden Tag ohne Schnuller einen Stempel verteilen oder einen Sticker in ein Album kleben.

 

Mit Fantasie findest du sicher auch eine andere Möglichkeit, mit welcher der Abschied vom Nuckel nicht allzu schwer fĂ€llt. Denke dabei daran, dass es fĂŒr dein Kind ein großer Schritt ist, den geliebten Tröster abzugeben.

SchĂ€dliche Lutschgewohnheiten könnten auch mit Hilfe einer sogenannten Mundvorhofplatte, auch Entwöhnungssauger genannt, beendet werden. Sie befriedigt das LutschbedĂŒrfnis und wirkt gegen Fehlstellungen und falsche Angewohnheiten. Diese C-förmig gekrĂŒmmte Silikonplatte wird lose zwischen Lippen und ZĂ€hne gelegt. Dabei nutzt sie die Kraft der Muskeln und Lippen. Kinderarzt oder Zahnarzt kann dich in dem Fall genauer informieren.

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Mein Baby will keinen Schnuller – was tun?

 

Viele Babys akzeptieren keinen Schnuller. Auch wenn Mama und Papa unterschiedliche Modelle ausprobieren, verweigert der Nachwuchs den Sauger. Solche Babys gibt es. Und das ist ĂŒberhaupt nicht schlimm. In diesen FĂ€llen mĂŒssen eben andere Einschlaf- oder Beruhigungsrituale her. Ein Rat von Hebammen ist es ohnehin, in den ersten Lebenstagen auf den Schnuller zu verzichten, um eine Saugverwirrung zu umgehen.

 

 

Geht es auch ohne Schnuller?

 

NatĂŒrlich geht es auch ohne Schnuller. Es ist sogar toll, wenn du und dein Baby ganz ohne Schnuller auskommt. Viele Eltern werden dich hierfĂŒr beneiden. Dir bleibt eine harte Abgewöhnung des Nuckels erspart. Und du kannst deine Energie fĂŒr andere Dinge aufbringen.

 

Personalisierter Schnuller als Geschenk zur Geburt

 

Eine hÀufig gestellte Frage ist: Was schenke ich Freunden zur Geburt ihres Kindes? Eine gute Idee sind Schnuller mit Namen, alternativ Schnullerketten mit Namen.

Verschenke einen personalisierten Schnuller, den du mit dem Namen des Babys beschriften lassen und ein hĂŒbsches Symbol oder Foto dazu auswĂ€hlen kannst.

Sollte das Baby keinen Schnuller wollen, ist es dennoch ein tolles Andenken.

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Aufbewahrung und Reinigung von Schnullern

 

Damit der Schnuller hygienisch ist, solltest du ihn regelmĂ€ĂŸig mit warmem Wasser abwaschen und gelegentlich auch abkochen. Mittlerweile haben einige Hersteller vorgesorgt und bieten ihre Schnuller mit einer sogenannten Schutzkappe an. Diese Kappe kannst du auf den Schnuller setzen, wenn er gerade nicht im Einsatz ist. Auch ist es aktuell gĂ€ngig, das Transportboxen zum Lieferumfang gehören, die sich zudem zum Sterilisieren eignen.

 

  • Vor allem in den ersten Lebensmonaten deines Babys solltest du den Schnuller einmal tĂ€glich sterilisieren. Kommt das Kind in die orale Phase, in der es ohnehin alles in den Mund steckt, genĂŒgt die Sterilisation alle paar Tage.
  • Du kannst den Schnuller mit einem Dampfsterilisator reinigen. Alternativ gibt es Sterilisatoren fĂŒr die Mikrowelle.
  • Alternativ kannst du den Schnuller auskochen. Nutze hierfĂŒr aber immer denselben Topf, damit sich keine Speisereste und Keime ansammeln können.
  • In die SpĂŒlmaschine solltest du den Schnuller nicht packen, da die Temperaturen nicht hoch genug sind, um Bakterien zu vernichten. Zudem sind die meisten Reinigungsmittel zu aggressiv.
  • Niemand sollte den Schnuller abschlecken, wenn er schmutzig ist. Hierdurch verbreiten sich Bakterien, die Karies verursachen können.
  • Achte darauf, dass sich im Saugteil kein Wasser sammelt. Hier entstehen gut Bakterien.
  • Nach drei Monaten solltest du den Schnuller spĂ€testens gegen einen neuen austauschen. Ist er beschĂ€digt oder zerbissen, tausche ihn bitte sofort.

 

Zubehör fĂŒr den Schnuller

 

BabyHuggle Schmusetier Schnuller Raupe

Schnuller-Schmusetier als Halterung und Tröster

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Der beliebteste Begleiter eines Schnullers ist eine Schnullerkette. Solch eine Kette hat nicht nur die Funktion, den Schnuller in Babys NĂ€he zu halten. Vielmehr sehen solche Schnullerketten auch noch sehr schön aus, denn sie sind in vielen verschiedenen Designs verfĂŒgbar.  Dieselbe Funktion wie Schnullerketten erfĂŒllen SchnullerbĂ€nder.

Du kannst den Nuckel aber auch an speziellen SchnullertĂŒchern fixieren. Damit kannst du ihn auch gleich reinigen. Es werden auch spezielle Schnuller PlĂŒschtiere angeboten, an denen du einen Nuckel befestigen kannst. So hat dein Kind auch gleich einen pelzigen Tröster. Das könnte hilfreich beim Entwöhnen sein.

Empfehlen können wir zusÀtzlich eine Schnullebox, in der du den Schnuller beim Einkaufen, im Auto oder auf Reisen sicher verstauen kannst. Sogar einen Schnuller mit integriertem Thermometer gibt es zu kaufen, um einfacher die Temperatur deines Kindes zu messen.

 

Alternativen zum Schnuller

 

Viele Eltern nehmen den Schnuller zur Hilfe, wenn sie ihr Baby beruhigen möchten. Doch es geht auch ganz ohne Schnuller. Diese AnsÀtze sind auch ans Herz zu legen, wenn dein Kind einen Schnuller verwendet.

PrimÀr bringst du mit KörpernÀhe dein Kind in den Schlaf. Lege das Baby auf deinen Bauch oder trage es in der Wohnung spazieren. Es kann zwar eine Weile dauern, bis das Kleine schlÀft. Werden deine HÀnde schon schwer, kannst du dein Kind auch mit der Babytrage oder dem Tragetuch beruhigen. Auch Schnullerkinder sollte man zuerst durch NÀhe und Kuscheln versuchen zu beruhigen.

Kuscheln hilft immer, wenn das Baby weint. Hast du gerade keine Zeit fĂŒr Körperkontakt, kann kurzfristig ein PlĂŒschtier oder ein Schmusetuch aushelfen. In aufregenden Situationen gibt ihnen dieser Tröster Halt.

Singe dem Baby ein Lied vor. Es ist ganz egal, um welche Art von Lied es sich handelt oder ob du singen kannst. Deinem Kind wird der Klang deiner Stimme gefallen. Mit der Zeit kannst du auf ein bestimmtes Beruhigungslied konditionieren. Du könntest dafĂŒr aber auch die Spieluhr zur Hilfe nehmen. Sanftes Sprechen oder „Schh-GerĂ€usche“ beruhigen dein Kind auch.

Steiff Schlaf Gut BĂ€r Schmusetuch

Tröster und unverzichtbarer Begleiter – das Schmusetuch

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Manche Babys scheinen ĂŒberhaupt nur bei LĂ€rm schlafen zu können. Da brauchen sie einen laufenden Staubsauger oder Föhn, um sich wohl zu fĂŒhlen. Das erinnert sie an GerĂ€usche aus dem Mutterleib. Solche Töne findest du auch online, damit du Stromkosten und Nerven sparst.

Schon von klein auf lieben Kinder Rituale. Diese können den Schnuller unter UmstÀnden gar nicht erst nötig machen. Putzt gemeinsam die ZÀhne und lese dem Kind im Anschluss eine Gute-Nacht-Geschichte vor, damit es sich auf das Schlafengehen vorbereiten kann.

 

Fazit – treuer Begleiter

 

Beim Thema Schnuller mĂŒssen Eltern fĂŒr sich selbst entscheiden, ob sie mit Schnullern arbeiten möchten oder lieber auf ihn verzichten. Sicherlich hat der Einsatz eines Schnullers Vorteile. Der wohl wichtigste ist, dass sich die meisten Babys mit einem Beruhigungssauger relativ schnell beruhigen und trösten.

Dabei gibt es ein paar grundlegende Verhaltensweisen zu beachten, damit der Nuckel nicht stÀndig dabei ist. Es gibt aber auch Babys, die den Schnuller gÀnzlich ablehnen. Das ist zu akzeptieren. Ein falscher oder zu langer Gebrauch kann die Zahn- und Sprachentwicklung von Kindern negativ beeinflussen. Deshalb sollten Eltern auch rechtzeitig mit der Abgewöhnung beginnen.

 

 

 

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