Fußsack

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Fußsack Vergleich 2018

Der Ratgeber für Babys warme Füße

 

4.76/5 (176)

 

 

Frauen kennen das Problem sehr gut. Manche Männer auch. Die Rede ist von kalten Füßen. Während sie bei Erwachsenen schon unangenehm sind und häufig in der kalten Jahreszeit eine mögliche Ursache von Erkältungen und grippalen Infekten sind, ist es für Säuglinge und Kleinkindern noch unangenehmer. Der Nachwuchs friert ohnehin viel schneller als ihre Eltern. Damit du mit deinem Kleinem dennoch ungestört bei Wind und Wetter spazieren gehen kannst, ohne dass dein Kind frieren muss, gibt es neben Einschlagdecken die Fußsäcke. Mit Letzterem bleiben die Füße deines Babys warm. Egal ob im Kinderwagen, im Buggy oder in der Babyschale. Decken strampeln Babys mit ihren Beinen oft weg. Deshalb gehört der Baby Fußsack so gut wie zur Grundausstattung.

Auf dem Markt finden sich die unterschiedlichsten Modelle und Ausführungen mit und ohne Lammfell. Wir geben dir hier auf babysicherheit24.de in diesem Ratgeber einen Leitfaden an die Hand, welche Kriterien einen qualitativ hochwertigen Fußsack ausmachen und stellen dir die beliebtesten Modelle und Hersteller vor. Damit du dich schneller und leichter für ein oder zwei Modelle entscheiden kannst.

 

Das Wichtigste in Kürze

 

  • Winterfußsäcke sorgen selbst bei eisigen Temperaturen für warme Füße
  • Babys und Kinder frieren leichter und brauchen deshalb mehr Schutz vor Kälte, Wind und Regen
  • Lammfellfußsäcke halten wärmer als eine Babydecke
  • Viele Modelle lassen sich zu einer normalen Decke umfunktionieren
  • Wegen der langen Reißverschlüsse sind sie sehr leicht zu handhaben

 

 

Wozu einen Fußsack verwenden?

 

Kinder können uns nicht direkt mitteilen, ob ihnen kalt oder warm ist. Als Mutter kannst du den Wunsch hinter dem Schreien deines Kindes erahnen. Gerade Neugeborene kühlen viel schneller aus, als Erwachsene es tun würden. Dazu gibt es einen anschaulichen Vergleich: Wenn Babys nackt bei Zimmertemperatur sind, ist es für sie so, wie für einen Erwachsenen, der in einem Eisbad liegt. Deshalb ist es gerade in den ersten Lebensmonaten so wichtig, darauf zu achten, dass der Säugling warm verpackt ist.

Frische Luft ist für die kleinen Menschen auch sehr wichtig. Doch wie kann man an kühlen Tagen oder gar im Winter mit dem Kinderwagen oder Buggy spazieren gehen und die Natur genießen, ohne dass das Baby dabei auskühlt? Die Antwort darauf sind Baby Fußsäcke. Anders als gewöhnliche Decken umschließen sie dein Baby von Kopf bis Fuß. Ähnlich wie ein Schlafsack sorgt ein Verschluss aus Kordeln oder ein Reißverschluss dafür, dass dein Kind die wärmende Hülle nicht abstrampeln kann. Unterschieden werden zwischen Sommerfußsäcken und Winterfußsäcken. Die Variante für den Winter ist mit einer kuschelig warmen Fleeceschicht ausgestattet. Wer es noch kuscheliger oder wärmer für sein Kind möchte, kann auch auf einen Lammfellsack zurückgreifen. Damit dein Baby auch bei Spaziergängen an kühleren Sommertagen nicht frieren muss oder wegen dem Wintersack nicht zu schwitzen anfängt, gibt es leichte Fußsäcke aus Baumwolle. Sie schützen zum einen vor Kälte, sind aber auch atmungsaktiv, sodass es nicht zu einem Hitzestau kommt.
Kaiser Natura Lammfellfußsack für den Winter

Für sehr kalte Tage ist der Lammfellsack ideal

zum Angebot

Doch die Baby Fußsäcke schützen nicht nur vor eisigen Temperaturen. Fußsäcke für den Kinderwagen, Buggy oder die Babyschale schützen auch vor Nässe und Schmutz. Das ist besonders praktisch, da du deshalb nicht noch zusätzlich einen Regenschutz für dein Baby benötigst.

Wenn du nicht 2 verschiedene Säcke kaufen möchtest, gibt es auch 2-in-1 Modelle, die sowohl eine warme Seite als auch eine ungefütterte Seite haben. Besonders für die Übergangszeiten stellen sie eine große Erleichterung dar, da hier oft die Temperaturen schwanken und du zwischen dem Sommerfußsack und Winterfußsack ständig hin und her wechseln müsstest.

Ein Fußsack für den Kinderwagen ist nicht nur für den Kinderwagen geeignet. Die meisten Modelle verfügen über Schlitze, durch die du den Gurt eines Buggys oder einer Babyschale befestigen kannst. Zusätzlich ist oft noch ein Anti-Rutsch-System an der Hinterseite integriert. Das soll verhindern, dass dein Kind mit dem Buggy Fußsack nach unten rutscht, weil es sich viel bewegt.

 

Vorteile und Nachteile eines Baby Fußsacks

 

Ein guter Fußsack für dein Baby sorgt dafür, dass es zu jeder Jahreszeit warm verpackt ist und nicht frieren muss. Hier die Vor- und Nachteile kurz zusammengefasst:

 

Vorteile
  • Warme und kuschelige Umgebung für Dein Baby, selbst bei kalten Temperaturen
  • Durch Reißverschlüsse oder Kordelzüge leicht zu handhaben
  • Gurtschlitze sorgen für sichere Fußsäcke für Buggys oder Maxi-Cosi
  • Lammfell Fußsäcke eigenen sich auch zum Schlittenfahren im Winter
  • Durch wenige Handgriffe wird aus dem Fußsack eine Babydecke
  • Schützt vor Temperaturen, Nässe und Schmutz
Nachteile
  • Kosten für die Anschaffung
  • Verschiedene Modelle für die Sommer- und Winterzeit nötig
  • In der Übergangszeit schwerer zu handhaben
  • Teilweise schwer und platzeinnehmend

 

Die besten Fußsäcke

 

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90 x 45 x 10 cm
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100 x 45 x 7 cm
105 x 48 x 10 cm
96 x 47 x 9 cm
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Winter
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Obermaterial
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Innenmaterial
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Für 3 und 5 Punkt Gurtsystem
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Maße (LxBxH)
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Welche verschiedenen Varianten gibt es von den Fußsäcken?

 

Wie du wahrscheinlich gesehen hast, gibt es viele verschiedene Arten und Modelle von Fußsäcken. Grob lassen sich diese Kategorien unterteilen:

 

  • Winterfußsack
  • Sommerfußsack
  • All-in-one-Fußsack

 

Doch nicht nur die Dicke der Fußsäcke unterscheidet sich. Auch die Ausstattung ist sehr unterschiedlich.

 

  • Gurtschlitze für 3-Punkt-Gurtsysteme
  • Gurtschlitze für 5-Punkt-Gurtsysteme
  • Gurtschlitz für alle Gurtsysteme
  • Abtrennbares Fußteil
  • Reißverschlussabdeckung
  • Anti-Rutsch-Oberfläche auf der Rückseite
  • Rundum-Reißverschluss
  • Kordelzug am Kopfende
  • Reflektoren am Fußende

 

Hier hast du die Qual der Wahl, welche Ausstattung dir wichtig ist, und auf welche du auch verzichten kannst. Es kommt immer darauf an, wie du den Fußsack verwenden möchtest. Achte auch darauf, dass nicht alle Modelle der Fußsäcke in Babyschalen passen. Die meisten sind dafür zu lang und dick. Wenn du den Fußsack für den Buggy verwenden möchtest, ist es wichtig, dass er über ausreichende Schlitze für den Gurt verfügt, damit dein Baby nicht mitsamt dem Fußsack zu Boden gleitet.

 

Welche Größe ist für mein Kind die richtige?

 

Anders als es bei Kleidung der Fall ist, gibt es keine besonderen Größenangaben für Fußsäcke. Das hat den Vorteil, dass du so einfach herausfinden kannst, welche Fußsackgröße die richtige ist. In den Produktbeschreibungen wird angegeben, wie lange das Modell ist. Einfach gesagt, sollte er etwas länger sein, als dein Kind groß ist. Je länger er ist, desto länger hält er dementsprechend. Manche Hersteller geben auch eine Altersempfehlung an. Diese kann allerdings in manchen Fällen nicht zu deinem Kleinen passen, da das Wachstum nicht bei jedem gleich verläuft. Ein Fußsack mit einer Länge von 105 Zentimetern passt normalerweise also bis zum 4. Lebensjahr.

Wenn du den Fußsack in einer Babyschale verwenden möchtest, solltest du beim Kauf darauf achten, dass er nicht zu groß und dick ist. Denn sonst passt er nicht mehr in die Babyschale hinein.

 

Lammfellfußsäcke vs. Thermofußsäcke

 

Vor allem bei Winterfußsäcken gilt das Lammfell als beliebtes Innenfutter. Das liegt daran, dass es ein natürlicher Stoff ist, besonders kuschelig ist und warm hält. Selbst bei sehr niedrigen Temperaturen lässt er dein Kind nicht im Kalten liegen. Zudem ist es ein sehr atmungsaktiver Stoff, sodass es dein Baby zwar warm hat, aber nicht zu schwitzen anfängt. Wer nicht auf eine Füllung zurückgreifen will, die von einem Tier stammt, wird eher zu einem Thermofußsack greifen. Hier ist das Innenfutter auch kuschelig weich und hält warm. Es besteht meistens aus Polyester, weshalb die Atmungsaktivität bei manchen Modellen weniger gut ist, als bei einem Lammfellsack.

Ein weiterer Nachteil der Thermofußsäcke ist, dass das Material, vor allem bei sehr günstigen Angeboten, mit Schadstoffen belastet sein könnten. Doch die Fleecevariante hat auch Vorteile. Beispielsweise sind sie leichter zu reinigen, als das Naturprodukt. Sie können einfach in der Waschmaschine mit einem herkömmlichen Waschmittel gewaschen werden. Bei Lammfellen braucht es dagegen ein spezielles Fellwaschmittel und selbst damit ist nicht garantiert, dass Schmutzflecke entfernt werden.

 

Vorteile eines Lammfells

 

  • Natürliches Produkt
  • Meistens keine Schadstoffe
  • Sehr lange haltbar
  • Hält auch bei tiefen Temperaturen schön warm Nimmt Schweiß auf

 

Winterfußsäcke und Sommerfußsäcke

 

Baby Winterfußsäcke sind mit einem dickeren und flauschigeren Innenfutter ausgestattet. Das soll dafür sorgen, dass dein Baby auch bei kaltem Wetter und Wind nicht zu frieren beginnt. Sie schützen auch vor Nässe. Meistens ist der Fußteil getrennt zu öffnen, damit das kuschelige Innenfutter von den Schuhen nicht nass und schmutzig wird.

Sommerfußsäcke sind dahingehend etwas dünner, als die Variante für den Winter, damit dein Kind nicht zu schwitzen anfängt. Sie eignen sich vor allem für die Übergangszeiten und frische Sommertage. Die leichten Sommerfußsäcke eignen sich auch als Unterlage für zuhause, als Wickelunterlage oder auch für draußen, wenn du im Park ein Picknick machst.

All-in-one-Fußsäcke sind Sommerfußsäcke mit einer Einlage, die warm halten soll. Beliebt ist dabei das Lammfell, doch es gibt auch welche aus Fleecestoff.

 

Fußsäcke für den Kinderwagen

 

Gerade für Kinderwagen eignen sich Fußsäcke sehr gut. Sie halten bei einem Spaziergang schön warm und verhindern, dass dein Kleines durch Regen oder Schnee nass wird. Wenn du einen Kinderwagen verwendest, in dem dein Kind waagerecht liegen kann, brauchst du bei der Wahl des richtigen Fußsacks nicht viel beachten. Für diese Modelle eignen sich die meisten Fußsackvarianten. Von Vorteil ist es dennoch, wenn du einen wählst, bei dem du das Kopfteil enger schnüren kannst, damit es den Kopf und die Ohren deines Kindes wärmen kann.

Anders sieht es dabei bei Fußsäcke für Buggys aus. Hier sitzt dein Kind meistens schräg. Das kann dazu führen, dass es unabsichtlich nach unten rutscht. Deshalb haben Buggys ein Gurtsystem, mit dem du dein Kind vor dem Abrutschen schützen kannst. Die Gurte sind in den meisten Fällen zu kurz, um sie über dem Fußsack zu verschließen. Aus diesem Grund haben viele Fußsäcke Gurtschlitze an der Rückseite. Durch diese Schlitze kannst du die Gurte fädeln. Damit befinden sich die Gurte im Inneren des Fußsacks und du kannst dann die Gurte an deinem Kind wie gewohnt verschließen. So wird verhindert, dass dein Kind mitsamt dem Fußsack nach unten rutscht. Ein zusätzlicher Anti-Rutsch-Schutz in Form von Noppen oder einer anderen Anti-Rutsch-Oberfläche auf der Rückseite verstärkt diesen Schutz noch einmal.

Es gibt Kinderwagen beziehungsweise Buggys mit einem 3-Punkt-Gurtsystem und welche mit einem 5-Punkt-Gurtsystem. Das ist wichtig, damit du einen Fußsack auswählst, der mit deinem Gurtsystem kompatibel ist. Viele Modelle haben deshalb Gurtschlitze für beide Systeme, damit du beim Wechsel des Kinderwagens nicht noch zusätzlich einen neuen Fußsack kaufen musst.

Gerade bei Winterfußsäcken für Kinderwagen macht es auch Sinn, dass du darauf achtest, dass die Reißverschlüsse gut abgedeckt sind. Denn sonst kann es leicht dazu kommen, dass der kalte Wind oder der Regen durch die feinen Zähnchen des Reißverschlusses kommen und dein Baby trotz Fußsack zu frieren beginnt. Der Reißverschluss sollte der ganzen Länge nach zu öffnen sein, damit du dein Kind unkomplizierter darin einwickeln kannst.

 

Fußsäcke für Babyschalen

 

Etwas herausfordernder wird die Suche nach einem geeigneten Fußsack für die Babyschale. Diese sind meistens sehr eng und klein gehalten. Viel Fußsäcke sind dafür zu groß oder zu dick, sodass dein Kind mit Fußsack nicht hineinpassen will. Doch auch in der Babyschale müssen du und dein Kleines nicht auf einen wärmenden und flauschigen Fußsack verzichten. Es gibt Modelle, die extra klein und dünn sind und damit problemlos in die Maxi-Cosi passen. Zu beachten ist dabei aber, dass diese Fußsäcke nicht lange halten, weil dein Kind schnell zu groß für diese kleinen Fußsäcke wird.

Auch die Babyschale hat ein Gurtsystem, damit dein Kleines sicher damit herumgetragen werden kann. Auch hierfür gibt es in den Fußsäcken Gurtschlitze, denn auch diese Gurte sind in den meisten Fällen zu kurz um sie über dem Fußsack zu verschließen. Durch sie kannst du die Gurte fädeln und dein Kind im Inneren des Fußsacks mit dem Gurt schützen. Auch hier ist es sinnvoll, wenn der Reißverschluss mittig oder seitlich auf der gesamten Länge zu öffnen ist. Das wird dir die Handhabung erleichtern.

Besonders wenn du die Babyschale im Auto benutzt, sind passende Gurtschlitze sehr wichtig. Das erhöht die Sicherheit deines Kleinen, wenn es zum Fall der Fälle kommt. Sitzt der Fußsack zu locker oder lässt sich der Gurt wegen einem zu dicken Fußsack nicht schließen, ist das für dein Baby nicht sicher und kann sogar gefährlich werden.

 

Kann ich Gurtschlitze selbst schneiden?

 

Wenn dein Wunschmodell keine Gurtschlitze hat oder nur für die Variante, die du nicht gebrauchen kannst, gibt es noch die Möglichkeit, dass du die Gurtschlitze selbst schneidest. Dazu gibt im Internet eine Vielzahl von Schnittmustern und auch Videos, in denen es sehr gut und anschaulich erklärt wird. Mit diesen Anleitungen gelingt es dir sogar, deinen ganz eigenen und individuellen Fußsack zu nähen.

Nach dem du das passende Schnittmuster ausgedruckt hast, zeichnest du die Schnittstellen auf und schneidest sie aus. Achte dabei darauf, dass du sie großzügig ausschneidest. Je größer sie sind, desto einfacher wird es für dich, die Gurte durchzufädeln. Anschließend vernähst du die Nähte noch, damit es schöner aussieht und nicht der ganze Fußsack aufgeht.

 

Wie kann ich Fußsäcke noch verwenden?

 

Oft ist ein Fußsack eine größere Investition. Zurecht kommt hier die Frage auf, ob man ihn auch anderweitig verwenden kann. Vor allem wenn es sich um einen kleineren handelt, aus dem dein Kind zügig herauswächst. Ob und wie du ihn dann weiterverwenden kannst, hängt davon ab, wie er sich öffnen lässt.

Viele Modelle lassen sich komplett von oben bis unten öffnen und auch das Fußteil lässt sich in wenigen Handgriffen abtrennen. Wenn du einen solchen Fußsack hast, kannst du ihn auch als Deckchen oder als Unterlage verwenden.

Wenn du dich für einen Lammfellsack entschieden hast, kannst du den Sack auch als Schlafunterlage im Babybett verwenden. So schläft dein Kleines auf einer kuscheligen und warmen Unterfläche.

Wenn es mal schnell gehen muss und kein Wickeltisch bereitsteht, eignen sich die Fußsäcke auch als Wickelunterlage.

 

Die richtige Pflege und Lagerung von Fußsäcken

 

Fußsäcke werden häufig verwendet. Dass sie schmutzig werden, ist also vorprogrammiert. Die meisten Modelle bestehen aus einem pflegeleichten Material, wie beispielsweise Polyester. Dieses lässt sich zwischendurch mit einem feuchten Lappen abwischen. Soll es doch einmal eine größere Reinigung sein, können sie auch in der Waschmaschine gewaschen werden. Wichtig dabei ist, auf die Temperaturempfehlung des Herstellers zu achten, damit er in der Maschine nicht zu Schaden kommt. Neben der richtigen Temperatur ist es auch wichtig, die Schleuderzahl möglichst gering zu halten.

Am besten wäschst du den Fußsack auf links, damit die Nähte weitestgehend geschont werden. Zudem solltest du auf Weichspüler verzichten, da dieser das Material angreifen kann.

Auch Lammfellfußsäcke lassen sich in der Regel unkompliziert im Schonprogramm in der Waschmaschine reinigen. Dazu brauchst du allerdings ein spezielles Fellwaschmittel, damit das Fell optimal gepflegt wird.

Alternativ kannst du alle Fußsäcke mit der Hand waschen. Das ist die schonendste, aber auch zeitaufwändigste Reinigungsart.

Wenn du den Fußsack gerade nicht brauchst, haben viele Modelle einen Transportsack inklusive. Damit kannst du den Fußsack einfach zusammenrollen, in den Beutel legen und einfach im Kinderwagen oder in einem Schrank verstauen. Ist bei deinem Modell ein solcher Transportbeutel nicht enthalten, kannst du ihn trotzdem zusammenrollen und an einem trockenen, vor Sonneneinstrahlung geschützten Ort lagern.

 

Was sagen Testportale und wie sieht es mit der Schadstofffreiheit aus?

 

Wir alle wollen für Babys nur das Beste. Ein Augenmerk sollte deshalb neben der Funktionalität auch die Schadstofffreiheit der Materialien spielen. Denn gerade Polyestergewebe kann oft belastet sein.

Das Magazin Öko Test nahm 2016 9 Fußsäcke unter die Lupe. Das Ergebnis war ernüchternd. Nur 3 davon erhielten die Note “gut”. Zwei erhielten sogar die Note “mangelhaft”. Sie fanden auch heraus, dass viele Modelle optische Aufheller enthalten. Kommt die Haut damit in Kontakt, kann dies zu allergischen Reaktionen kommen. Den kompletten Test kannst du hier für eine kleine Gebühr nachlesen.

Ein weiteres beliebtes Testmagazin ist Stiftung Warentest. Sie führten bis jetzt noch keinen Fußsack Test durch.

Beim Kauf eines Fußsacks kannst du auf den STANDARD 100 by OEKO-TEX® achten. Diese Zertifizierung stellt sicher, dass alle Materialien auf Schadstoffe geprüft wurden. Kein Produkt mit diesem Siegel enthält Schadstoffe, die über Grenzwerte hinausgehen oder sogar verboten sind. Das Institut überprüft alle Firmen und Hersteller regelmäßig, um die Qualität aufrecht erhalten zu können.

 

Gibt es Alternativen zum Fußsack?

 

Muss es denn immer ein Fußsack sein? Wenn du dich gegen einen Fußsack entscheidest, dann heißt das keineswegs, dass dein Kleines beim Winterspaziergang frieren muss. Es gibt Alternativen, auf die du ausweichen kannst. Zum einen die Verwendung eines Babyschlafsacks. Anstatt ihn nur im Babybett zu nutzen, kannst ihn auch im Kinderwagen als Fußsack im Winter verwenden. In der Babyschale oder Buggy eignet er sich weniger, da er keine Gurtschlitze hat.

Eine andere Alternative ist es, dein Baby im Zwiebellook anziehen. Das bedeutet, dass du ihm oder ihr viele Kleidungsschichten übereinander anziehst, damit es nicht zu frieren beginnt. Auch hier solltest du darauf achten, dass die Gurte noch zu verschließen sind, damit dein Kleines sicher im Buggy oder in der Babyschale liegen kann. Besonders für die Übergangszeit oder auch für kältere Sommertage reicht diese Alternative. Im Winter ist die Verwendung von Decken meist wärmer und deshalb sinnvoller.

Auch herkömmliche Babydecken halten dein Baby schön warm. Der Vorteil hiervon ist, dass die Decken unterschiedlich dick sind und du deshalb dafür sorgen kannst, dass dein Kleines nicht zu frieren oder schwitzen beginnt. Der Nachteil ist, dass dein Kleines die Decken leicht abstrampeln kann und so kalter Wind zu ihm durchdringen kann.

Die Einschlagdecke gilt als die beliebteste Alternative für einen Fußsack. Ebenso wie dieser ist die Einschlagdecke häufig mit Gurtschlitzen versehen. Deshalb kannst du sie ohne Probleme in der Babyschale verwenden. Dein Kind wickelst du einfach darin ein und schon ist es vor kalten Temperaturen geschützt. Der Nachteil von Einschlagdecken ist die relativ kurze Nutzungsdauer. Es gibt sie in einer Größe. Wenn dein Kleines zu groß dafür wird, dient sie eher als normale Decke und kann nicht mehr gewickelt werden.

 

Fazit zu den Fußsäcken

 

Fußsäcke halten dein Kleines im Winter und auch in der Übergangszeit und kälteren Sommertagen schön warm. Die Vorteile davon sind, dass die meisten Modelle Gurtschlitze an der Rückseite haben und du so dein Kleines sicher in die Maxi-Cosi oder den Buggy legen kannst. Doch es gibt auch Nachteile. Zum Beispiel sind einige Modelle mit Schadstoffen belastet oder rutschen trotz der Gurtschlitze nach unten. Achte deshalb beim Kauf eines Fußsacks auf Qualitätssiegel wie STANDARD 100 by OEKO-TEX® und auf Bewertungen von anderen Eltern. Damit sollte es dir gelingen einen hochwertigen Fußsack zu finden, der dein Baby nicht im Kalten liegen lässt und für seine Sicherheit sorgt.

 

 

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