Trinklernbecher

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Trinklernbecher Vergleich 2018

Trocken und sauber trinken lernen

 

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Der Schritt von der Flasche oder vom Stillen zum Trinken aus dem Becher ist fĂŒr Babys ein großer Schritt. Auch dir verlangt er einiges ab, denn in dieser Lernphase wĂ€chst der WĂ€scheberg noch schneller an als vorher. Oder? Gibt es nicht eine Möglichkeit das Trinken zu lernen, ohne dass der rote Tee den weißen Body ruiniert?

Die Lösung fĂŒr saubere Bodys sind Trinklernbecher. Durch die abgedichtete Öffnung bleibt der Tee im Becher, wĂ€hrend dein Kleines lernt, einen Becher zu halten und an den Mund zu fĂŒhren. Die besten Modelle stellen wir dir hier vor und zeigen dir im Ratgeberteil, worauf du beim Trinklernbecher achten solltest, damit du und dein Kleines diese Zeit möglichst entspannt erlebt.

 

Das Wichtigste in KĂŒrze

 

  • Trinklernbecher erhöhen die Hand-Augen-Koordination deines Kleinen
  • Der Greifreflex wird durch die Benutzung geschult
  • Verschiedene AufsĂ€tze eigenen sich fĂŒr unterschiedliche Altersstufen
  • Durch die verschließbare Öffnung eigenen sie sich auch noch nach der Trinklernzeit

 

 

Warum braucht mein Kind einen Trinklernbecher?

 

Nach der Still- und FlĂ€schchenzeit kommt die Zeit, in der dein Kind langsam anfĂ€ngt selbst zu trinken. Doch das ist gar nicht so einfach, einen Becher oder ein Glas selbststĂ€ndig zu halten, wenn es noch an der Koordination zwischen HĂ€nden und Augen mangelt. Um das zu lernen, ohne dass sich der ganze Tee ĂŒber dein Baby ergießt, gibt es Trinkbecher. Ab wann es so weit ist, vom FlĂ€schchen oder dem Stillen umzustellen, ist von Baby zu Baby unterschiedlich. Auf den Trinklernbechern ist eine Altersempfehlung angegeben. Allerdings ist diese Altersangabe kein Muss fĂŒr dein Kleines jetzt auf das FlĂ€schchen zu verzichten. Jedes Kind entscheidet selbst, wann es so weit ist. Am besten ist es hin und wieder zu testen, ob sich dein Kleines schon damit anfreunden kann oder nicht. Empfehlenswert ist es, wenn du dabei auf einen Baby Trinkbecher zurĂŒckgreifst, der mit Griffen ausgestattet ist.
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Vorteile und Nachteile des Trinklernbechers

 

Zu Beginn wirst du dir vielleicht denken, ein Trinklernbecher ist unnötig. Das Umlernen ist fĂŒr dein Kind allerdings nicht so einfach und wird nicht ohne Ausleeren und Kleckern funktionieren. Um deine Nerven und auch Zeit (fĂŒr die Reinigung) zu sparen, bieten einige Hersteller spezielle Übergangslösungen an. Damit wird auch dein Kind Freude haben, denn manche BehĂ€lter kannst du ohne weiteres mitnehmen und unterwegs nutzen.

Eine ergonomische Form des BehĂ€lters oder spezielle Haltegriffe erleichtern und schulen die Koordination deines Kindes und helfen ihm selbststĂ€ndig zu trinken. Spezielle Deckel oder Ventile entwöhnen langsam von der Flasche und ermöglichen einen sanften Übergang zu herkömmlichen GlĂ€sern und Bechern. Das natĂŒrliche SaugbedĂŒrfnis, das unter anderem durch Brust, Babyflasche oder Schnuller gestillt wurde, verschwindet langsam. Dein Kind wird von einem Trinklernbecher begeistert sein und die Frustration durch stĂ€ndiges Auskleckern oder Ausleeren sowie vielleicht auch noch den elterlichen Ärger bleiben ihm erspart. 

Wie bei den meisten anderen Produkten fĂŒr Babys gibt es auch bei den Schnabelbechern fĂŒr Babys Nachteile. Viele LogopĂ€den und ZahnĂ€rzte sind der Meinung, dass das Trinken aus der Trinklerntasse zu Zahn- und Schluckproblemen fĂŒhren kann. Vor allem wenn dem Kind sĂŒĂŸe GetrĂ€nke angeboten werden, kann das zu einem erhöhten Kariesrisiko kommen. Die Spezialisten nennen das „Nuckel-Karies“. TrinkaufsĂ€tze aus Silikon werden zudem gerne von Kindern angeknabbert, da es sich gut anfĂŒhlt. so musst du relativ oft die AufsĂ€tze wechseln. Hier kommt es auf das System an, wie oft du Ersatz benötigst.

 

Vorteile
  • Schulung der Hand-Augen-Koordination
  • Leichtere Umgewöhnung von der Flasche auf das selbststĂ€ndige Trinken
  • Verhindert das VerschĂŒtten der FlĂŒssigkeit
  • Fördert die SelbststĂ€ndigkeit
  • Spart Zeit und Nerven
Nachteile
  • Nuckel-Karies möglich
  • Kann einen unnatĂŒrlichen Schluckvorgang fördern
  • Kann spĂ€ter zu Lispeln fĂŒhren
  • Manche AufsĂ€tze nutzen sich schnell ab

 

Die besten Trinklernbecher

 

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Welche Arten von Trinklernbechern gibt es?

 

Es sind viele verschiedene Arten von Trinklernbechern erhĂ€ltlich. Es gibt Baby Trinkbecher, Babyflaschen, Schnabeltassen fĂŒr Babys, Schnabelbecher fĂŒr Babys und Kinder Trinkbecher. Dazu wird eine Vielzahl von AufsĂ€tzen angeboten: Sauger, Trinkschnabel, 360 Grad TrinkrĂ€nder, Ventile und Strohhalme. Alle haben das gemeinsame Ziel, dem Baby trinken zu lernen. Denn der Umstieg von der Flasche oder dem Stillen auf eine normale Tasse oder Glas gestaltet sich nicht so einfach. Trinklerntassen und -becher sorgen dafĂŒr, dass dein Kind Schritt fĂŒr Schritt lernt, aus einer Tasse zu trinken. Ohne dabei mit der FlĂŒssigkeit auf seine Kleidung oder deinen Teppichboden zu kleckern. DafĂŒr sind die verschiedenen AufsĂ€tze auf dem Becher da, die den Rand abdichten und das Trinken erleichtern sollen. Manche Trinklernbecher haben zwei Griffe, die deinem Kleinen das Halten erleichtern soll. Manche Modelle verzichten darauf und haben stattdessen eine Griffumrandung, wie z.B. Munchkin Miracle aus Silikon oder verzichten gĂ€nzlich auf Greifhilfen.

 

Sauger AufsÀtze

 

Diese AufsĂ€tze sind wie die Sauger einer Babyflasche gestaltet. Meist sind sie aus weichem Silikon. Sie eigenen sich am besten fĂŒr SĂ€uglinge, die ihr FlĂ€schchen schon selbst halten möchten. Viele Sauger haben ein integriertes Ventil, sodass auch beim Umkippen nichts daneben geht. Nachteilig ist, dass der Silikon-Aufsatz bei zu langer Verwendung zu Kiefer- oder Zahnfehlstellungen fĂŒhren kann.

SchnabelaufsÀtze

 

Es gibt Schnabeltassen und -becher fĂŒr dein Baby. Der Vorteil ist, dass dein Kleines den Schnabel einfach umschließen kann und so das Trinken aus einer Tasse leicht lernt. Denn der Unterschied von einem FlĂ€schchen oder der Brust ist nicht so groß wie bei anderen Baby Trinkbechern. Die AufsĂ€tze sind meist aus Plastik. Dabei gibt es hĂ€rtere und weichere Varianten. Die Weiche ist fĂŒr Babys geeignet. Bei grĂ¶ĂŸeren Kindern kannst du auf die hĂ€rtere Variante zugreifen, damit dein Kleines den Schnabel nicht zerbeißen kann. Viele LogopĂ€den und ZahnĂ€rzte raten allerdings von den SchnabelaufsĂ€tzen ab, da sie deinem Baby einen falschen Schluckvorgang antrainieren und auch zu Zahnfehlstellungen fĂŒhren können.

 

360 Grad Trinkrand

 

Diese Variante ist die neueste. Der Rand ist wie bei einem normalen Becher gestaltet. Allerdings wird er durch einen Silikonring abgedichtet, der nur beim Saugen die FlĂŒssigkeit durchlĂ€sst. Dadurch lernt dein Kleines realitĂ€tsnah das Trinken aus einem Becher. Der Nachteil dabei kann sein, dass dein Kleines anfangs mit der Handhabung ĂŒberfordert ist, weil der Umstieg von der Brust oder dem FlĂ€schchen zu groß ist.

 

Wie finde ich den richtigen Trinklernbecher?

 

Die Frage nach dem richtigen Trinklernbecher kann leider nicht pauschal beantwortet werden. Jedes Kind hat seine eigenen Vorlieben und entwickelt sich unterschiedlich schnell weiter. Am besten probierst du die verschiedenen Arten aus und lĂ€sst deinen kleinen Schatz darĂŒber entscheiden, welcher Kinder Trinkbecher ihm am besten gefĂ€llt.

Allerdings ist es auch wichtig, dass du einige Punkte bei der Auswahl beachtest, damit auch du von einem Baby Trinkbecher profitierst:

 

  • Einfach zu reinigen
  • Schadstofffreiheit
  • Geringes Risiko an Kiefer- und Zahnfehlstellungen
  • Auslaufsicherheit

 

Wie gewöhnt sich mein Kind an den Trinklernbecher?

 

Der Umstieg vom FlĂ€schchen oder dem Stillen ist fĂŒr dein Kind eine Herausforderung. Wenn du damit anfĂ€ngst, ihm Beikost zu geben, wird es allerdings Zeit, dass dein Kleines neben der SĂ€uglingsmilch zusĂ€tzlich FlĂŒssigkeit bekommt. Am einfachsten ist es, wenn du langsam damit anfĂ€ngst dein Kleines daran zu gewöhnen. Das bedeutet deinem Kind immer wieder den Trinklernbecher anzubieten, sanft um den Mund zu streichen, und auch mal in den Mund zu fĂŒhren, damit sich dein Kleines an das GefĂŒhl gewöhnen kann. Du kannst auch versuchen, deinem Kleinen mit der Trinklernflasche die SĂ€uglingsmilch zu fĂŒttern. Damit sorgst du fĂŒr einen vertrauten Geschmack und dein Kind hat eine höhere Bereitschaft daraus zu trinken.

Das Wichtigste dabei ist, dass du dir und deinem Kind die Zeit gibst, die es braucht, um sich an die neue Situation zu gewöhnen.

 

Wie kann ich meinem Kind Die Babyflasche abgewöhnen?

 

Ab etwa einem Alter von drei Jahren sagt man, dass Kinder komplett vom FlĂ€schchen abgewöhnt sein sollten. Bei manchen Kindern gestaltet es sich etwas schwieriger, weil sie sich nicht so recht an den Trinkbecher gewöhnen wollen oder das Nuckeln an der Flasche ihnen ein GefĂŒhl der Geborgenheit gibt, welches sie nicht missen möchten. Wenn der Trick mit der SĂ€uglingsnahrung im Trinklernbecher nicht klappen sollte, gibt es noch einige andere Tipps, wie du dein Kleines dennoch von der Flasche abgewöhnen kannst:

 

  • Das FlĂ€schchen konsequent gegen den Trinkbecher austauschen
  • HĂ€ufig den Trinkbecher anbieten
  • Extra Kuscheleinheiten fĂŒr das GefĂŒhl der Geborgenheit
  • Nimm dein Kind bei den ersten Versuchen zum Trinken auf den Schoß
  • Schmusetuch oder Kuscheltier als Tröster anbieten

 

Wie lange sollte ich Trinklernbecher nutzen?

 

Ab wann dein Kind statt dem FlĂ€schchen einen Trinkbecher benutzen möchte, ist unterschiedlich. Meistens passiert es um den 5. Lebensmonat herum. Bis wann dein Kleines ihn benutzen möchte, hĂ€ngt auch davon ab, wie lange es braucht um eine normale Tasse oder Becher zu halten. Meistens bis etwa zum 5. Lebensjahr. Trinklernbecher mit einem 360 Grad Trinkrand kann es auch lĂ€nger benutzen. Lediglich bei Babyflaschen mit Schnabel- und SaugeraufsĂ€tzen solltest du darauf achten, dass dein Kleines sich davon schneller abgewöhnt. Denn die Form kann dazu fĂŒhren, dass sich der Kiefer und die ZĂ€hne fehlstellen. Zudem kann es sein, dass durch den Schnabelansatz ein unnatĂŒrlicher Schluckablauf angelernt wird, welchen dein Kleines spĂ€ter nur schwer wieder korrigieren kann. Auch das Lispeln kann eine Folge sein. Das stĂ€ndige Nuckeln am Trinklernbecher mit Aufsatz kann auch zu Kariesbefall fĂŒhren – dem so genannten Nuckel-Karies. Vor allem wenn die FlĂŒssigkeit zuckerhaltig ist. Deshalb solltest du ein Auge darauf werfen, dass dein Kleines die Trinklerntasse nicht zu lange verwendet und ihr bald auf einen Trinkbecher ohne Schnabelaufsatz umsteigt.

 

Geht es auch ohne Trinklernbecher?

 

Braucht es denn wirklich einen Trinklernbecher? FrĂŒhere Generationen haben es auch gelernt, aus einer Tasse zu trinken, ohne einen Trinklernbecher zu haben. NatĂŒrlich kann auch dein Kleines das Trinken lernen ohne einen eigenen Trinkbecher fĂŒr Babys zu haben. Er vereinfacht den Lernprozess lediglich. Wenn du keinen benutzen möchtest, kannst du auf Kinderbecher oder KinderglĂ€ser zurĂŒckgreifen. Sie sind leichter als Becher oder GlĂ€ser fĂŒr Erwachsene. So kann sie dein Kleines besser halten. Hier gestaltet sich die Umgewöhnung allerdings ein wenig schwieriger, da keine Trinkhilfe dabei ist. Und die Gefahr von VerschĂŒtten und Kleckern ist höher als bei der Verwendung eines Trinkbechers fĂŒr Kleinkinder. Damit du dennoch dein Kind nicht oft umziehen musst, weil sich der Inhalt ĂŒber das Oberteil ergossen hat, kannst du ein LĂ€tzchen als Kleidungsschutz verwenden. Zudem solltest du ein wenig mehr Geduld fĂŒr die Umstellung mitbringen, bis dein Kleines es gelernt hat, den Mund zu einem „U“ zu formen, um aus dem Glas trinken zu können.

 

Trinklernbecher und Schadstoffe – Was gibt es zu beachten?

 

Die meisten Trinklernbecher bestehen aus Plastik. Bei diesem Material bestehen oft Bedenken wegen Schadstoffen. Damit du beim Kauf eines Trinklernbechers ein gutes Gewissen hast und dir den Kopf wegen diesen Schadstoffen nicht zerbrechen musst, weisen die Hersteller es aus, wenn kein BPA enthalten ist. Bisphenol A kann in den Hormonhaushalt des menschlichen Körpers eindringen und dort SchÀden wie zum Beispiel Unfruchtbarkeit oder Verhaltensstörungen hervorrufen. Deshalb solltest du darauf achten, dass der Trinklernbecher BPA frei ist. Weitere Stoffe sollten nicht im Trinkbecher enthalten sein:

 

  • Weichmacher
  • Schwermetalle
  • Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe
  • Melamin
  • Formaldehyd

 

Wie kann ich Trinklernbecher am besten reinigen und aufbewahren?

 

Das Immunsystem von deinem Kleinen ist noch nicht so stark wie beispielsweise deines. Deshalb ist es wichtig, dass du den Trinkbecher oder die Trinklernflasche regelmĂ€ĂŸig grĂŒndlich reinigst. Wenn du eine SpĂŒlmaschine hast, kannst du die meisten Trinklernbecher einfach in der SpĂŒlmaschine mitspĂŒlen. Alternativ geht auch das SpĂŒlen von Hand. Um auf Nummer sicher zu gehen, kannst du den Becher auch abkochen. Davor solltest du in den Herstellerinformationen nachlesen, ob der Trinkbecher diese Temperatur unbeschadet ĂŒbersteht. Wenn der Trinklernbecher  fĂŒr Babys besonders schön verziert ist, kann es sein, dass die Aufkleber durch die SpĂŒlmaschine kaputt werden. In solchen FĂ€llen empfiehlt es sich, die Arbeit per Hand zu erledigen, damit du lange Freude daran hast.

Besonders wichtig ist es, nicht nur das Innere der Flasche gut zu reinigen, sondern auch die AufsĂ€tze. Ansonsten kann es leicht zu Schimmel oder Keimbildung kommen. Die Reinigung reicht etwa einmal tĂ€glich. Bei sĂŒĂŸen oder milchhaltigen GetrĂ€nken ist es empfehlenswert, den Aufsatz zwischendurch auszuspĂŒlen. GrĂŒndlich reinigen solltest du die ganze Flasche samt Aufsatz, wenn er runtergefallen ist. Besonders bei SpaziergĂ€ngen und AusflĂŒgen sollte deshalb ein zweiter oder dritter Ersatzaufsatz nicht fehlen.

 

Wie viel und was sollten Kinder trinken

 

Wenn dein Kleines damit anfĂ€ngt Beikost zu essen, wird es Zeit auch außerhalb der SĂ€uglingsnahrung extra FlĂŒssigkeit zuzufĂŒhren. Wie viel es benötigt, hĂ€ngt unter anderem vom Alter ab.

 

  • Unter einem Jahr: 200 – 500 Milliliter
  • 1 – 2 Jahre: circa 600 Milliliter
  • 2 – 3 Jahre: circa 700 Milliliter

 

Wenn dein Kleines krank ist, sich viel bewegt und schwitzt oder wenn es im Sommer sehr warm ist, kann sich der FlĂŒssigkeitsbedarf erhöhen. Ein guter Anhaltspunkt ist die Urinmenge. Wenn du dein Kind am Tag etwa drei- bis viermal wickeln musst, trinkt es genĂŒgend.

Am besten eignen sich Wasser und ungesĂŒĂŸte Tees. SĂ€fte oder Limonaden enthalten zu viel Zucker und können so die ZĂ€hne deines Kleinen schĂ€digen. Zudem liefern sie eine hohe Anzahl an Kalorien, die dein Kind nicht benötigt. Sie sollten die Ausnahme sein und verdĂŒnnt werden.

 

Welche bekannten Hersteller gibt es?

 

NUK

NUK ist ein bekannter Hersteller fĂŒr Babybedarf. Sie achten sehr darauf, dass all ihre Produkte höchsten QualitĂ€tsstandards gerecht werden. Sie forschen stĂ€ndig, um ihre Produkte noch mehr an die Natur anzupassen und so die Entwicklung deines Kindes optimal zu fördern. Sie stellen verschiedene Arten von Trinklernbechern und Trinkflaschen her. Besonders beliebt ist dabei der NUK Magic Cup.

 

Philips

Philips ist ein großer Hersteller verschiedener Produkte, auch außerhalb des Babybereichs. Mit den Avent Trinklernbechern möchten sie dabei helfen, dass sich Kinder gesund entwickeln, damit sie spĂ€ter zu gesunden Erwachsenen werden. Dabei achten sie sehr auf hohe QualitĂ€t und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Besonders beliebt ist der Avent Becher von Philips.

 

Munchkin

Munchkin ist ein amerikanischer Hersteller, der sich auf den Baby- und Kinderbedarf spezialisiert hat. Neben Spielzeugen und Produkte fĂŒr die Sicherheit stellen sie auch verschiedene Trinklernbecher wie zum Beispiel den Miracle Trinkbecher her. Dabei halten sie höchste QualitĂ€tsstandards ein.

 

MAM

Der Hersteller MAM stellt seit 40 Jahre Produkte fĂŒr Babys her. Sie achten dabei sehr darauf, dass alle Produkte in einem schönen Design gehalten sind und dabei die FunktionalitĂ€t keine Nachteile erhĂ€lt. Sie arbeiten dafĂŒr mit verschiedenen Experten aus unterschiedlichen Spezialgebieten zusammen, um hochwertige Produkte zu entwickeln. Beliebt ist diese MAM Trinkflasche.

 

Fazit zu Trinklernbecher

 

Der Umstieg vom FlĂ€schchen oder dem Stillen zum normalen Trinken ist eine spannende Zeit fĂŒr dich und dein Kleines. Damit beim Trinken lernen nicht zu viel daneben geht und dein Kind spielerisch daran herangefĂŒhrt wird, gibt es Trinklernbecher in den verschiedensten Varianten. Sie haben AufsĂ€tze, die das Trinken erleichtern und Kleckern verhindern sollen. Dennoch gibt es einige Nachteile bei der Verwendung, die du nicht außer Acht lassen solltest. Wenn du sie allerdings im Auge behĂ€ltst, erspart dir der richtige Trinkbecher fĂŒr Kleinkinder eine Menge Arbeit.

 

 

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