Softshell-Overall: eine Schicht gegen Wind, Matsch und Nieselregen
Softshell ist der Kompromiss, der den Kita-Alltag gewonnen hat: winddicht und wasserabweisend wie eine Regenschicht, aber weich, leise und atmungsaktiv wie ein Pulli. Ein Overall daraus macht Kinder matschtauglich, ohne sie einzupacken wie für eine Polarexpedition.
Keine Zeit? Die Softshell-Overalls im Überblick
Die Einordnung im farbigen Balken ist unsere redaktionelle Auswahl, alle Eckdaten stammen aus den Herstellerunterlagen. Wir prüfen selbst nicht. Details stehen im jeweiligen Bericht.
In Kürze
Ein Softshell-Overall ist die Außenschicht für Wind, Matsch und leichten Regen, gefütterte Modelle decken zusätzlich kalte Tage ab. Entscheidend sind eine belegte Wassersäule oder verschweißte Nähte, Bündchen, die dichthalten, und Reflektoren für die dunkle Jahreszeit. Bei stundenlangem Dauerregen bleibt der klassische Regenanzug überlegen, und an trockenen, milden Tagen reicht die normale Jacke. Wer schon einen guten Matschanzug aus der Kita hat, braucht den Softshell nicht doppelt.
Was Softshell kann und wo es endet
Softshell ist ein Verbundstoff: außen dicht gewebt gegen Wind und abperlendes Wasser, innen weich angeraut, dazwischen je nach Modell eine Membran. Das Ergebnis trägt sich leise und beweglich, Kinder streifen ihn ohne Kampf über, und genau deshalb hat er Gummihose und Buddeljacke in vielen Kitas abgelöst.
Die Grenze ist die Nässe von oben: Wasserabweisend heißt, Nieselregen und Matsch prallen ab, ein stundenlanger Landregen drückt irgendwann durch, besonders an Nähten und Reißverschlüssen. Wer die Wassersäule kennt, kann das einordnen: 8.000 bis 10.000 Millimeter wie hier halten deutlich mehr aus als einfache Softshells ohne Angabe.
Die Pflege entscheidet über die Lebensdauer: Waschen nach Etikett ohne Weichspüler, denn der verklebt die Membran, und die Imprägnierung gelegentlich auffrischen, dann perlt es wieder.
Gefüttert oder Schichtprinzip
Gefütterte Overalls wie der killtec sind die Ein-Teil-Lösung für Herbst und Winter: anziehen, fertig. Ihr Preis ist die Bandbreite, an milden Tagen wird es darin schnell zu warm.
Ungefütterte Modelle wie der NAME IT arbeiten im Schichtprinzip: Sie liefern nur die Wetterschicht, die Wärme kommt von Wolle oder Fleece darunter. Das deckt mit einem Anzug drei Jahreszeiten ab und lässt sich fein dosieren.
Für beide gilt die Passformregel: Der Overall braucht Bewegungsluft plus Platz für eine Schicht darunter, aber keine zwei Nummern Reserve, zu lange Beine und Ärmel werden nass und zur Stolperfalle. Bündchen und Fußschlaufen entscheiden im Alltag mehr als das Motiv.
Die drei Overalls im Detail
10.000 Millimeter Wassersäule: first instinct by killtec FIOW
- Softshellanzug mit Kapuze für die Kleinsten
- 10.000 mm Wassersäule, wasserabweisend und winddicht
- warmes Fleecefutter im Inneren und in der Kapuze
- elastische Bündchen, Kapuze mit Gummizug
- praktische Taschen mit Reißverschlüssen
Der killtec-Overall belegt den höchsten Wetterschutz dieser Auswahl: 10.000 Millimeter Wassersäule, wasserabweisend und winddicht, damit hält er auch längeres Sitzen im nassen Sand und Matsch aus.
Innen wärmt ein Fleecefutter, auch in der Kapuze, das macht ihn zum Übergangs- und Wintermodell in einem. Elastische Bündchen und der Gummizug an der Kapuze halten Wind draußen, Reißverschlusstaschen bewahren Schätze vom Spielplatz.
Mit 730 Gramm ist er der schwerste der Auswahl, das Gewicht kommt aus dem Futter, für bewegungsfreudige Kälte-Tage genau richtig.
Nicht passend, wenn ein leichter Anzug für milde Frühlingstage gesucht wird, mit Fleecefutter wird es dann schnell zu warm, dort spielt der ungefütterte NAME IT seine Stärke aus.
Vor- und Nachteile:
- 10.000 mm Wassersäule, in den Produktdaten belegt
- Fleecefutter in Anzug und Kapuze
- Elastische Bündchen, Kapuze mit Gummizug
- Reißverschlusstaschen
- Mit Futter für milde Tage zu warm
- Mit 730 Gramm das schwerste Modell
Mit 3M-Reflektoren: LEGO Wear Softshell-Anzug
- LEGO Wear Softshell-Anzug mit abnehmbarer Kapuze und elastischen Fußschlaufen
- 8.000mm Wassersäule, winddicht, atmungsaktiv und 3M Scotchlite Reflektoren
- Artikel LWSERLES 201
Der LEGO-Wear-Anzug kombiniert 8.000 Millimeter Wassersäule mit Winddichte und Atmungsaktivität und setzt ein Ausstattungsmerkmal, das in der dunklen Jahreszeit zählt: 3M-Scotchlite-Reflektoren, die im Scheinwerferlicht aufleuchten.
Die Kapuze ist abnehmbar, ein Sicherheitsplus am Klettergerüst, und elastische Fußschlaufen halten die Hosenbeine beim Toben und im Buggy an Ort und Stelle.
LEGO Wear fertigt Kinderkleidung in dänischer Tradition, der Anzug ist auf Kita-Alltag ausgelegt: anziehen, losziehen, abwischen.
Nicht passend, wenn sofortige Lieferung zählt, der Bestand war bei unserer Abfrage knapp. Und bei Dauerregen über Stunden bleibt auch hier der Regenanzug die dichtere Wahl.
Vor- und Nachteile:
- 8.000 mm Wassersäule, winddicht, atmungsaktiv
- 3M-Scotchlite-Reflektoren
- Abnehmbare Kapuze
- Elastische Fußschlaufen
- Bestand bei Abfrage knapp
- Kein Futter, braucht Schichten darunter
Der dichte Verwandte: NAME IT Alfa Softshell-Regenanzug
- Name It Softshell-Regenanzug mit reflektierender Paspelierung an den Schultern
- Der Name It Regenanzug hat eine abnehmbare Kapuze, die mit Druckknöpfen und Klettverschluss...
- Die Kapuze hat eine kleine Krempe und einen schmalen elastischen Rand, sodass sie eng anliegt
- Der Regenanzug hat elastische Kanten in den Armöffnungen, Öffnungen,Winddicht
- Teilweise verschweißte Nähte
Der Alfa von NAME IT ist als Softshell-Regenanzug positioniert: teilweise verschweißte Nähte, winddicht, mit reflektierender Paspelierung an den Schultern, die Kombination für Tage, an denen es wirklich nass wird.
Die abnehmbare Kapuze schließt mit Druckknöpfen und Klett, sitzt mit Krempe und elastischem Rand eng an und fliegt beim Hängenbleiben ab statt zu würgen. Elastische Kanten an den Armöffnungen halten dicht.
Mit rund 200 Gramm ist er das Leichtgewicht der Auswahl, ungefüttert und damit das Schichtenmodell: Im Winter kommt Wolle oder Fleece darunter, im Frühling reicht das Shirt.
Nicht passend, wenn der Anzug allein wärmen soll, ohne Futter ist er eine reine Wetterschicht, und eine Wassersäule nennt NAME IT nicht, die Dichtigkeit kommt aus Material und Nähten.
Vor- und Nachteile:
- Teilverschweißte Nähte, winddicht
- Reflektierende Paspelierung
- Abnehmbare, eng anliegende Kapuze
- Mit 200 Gramm sehr leicht, gut zu schichten
- Keine Wassersäulen-Angabe in den Daten
- Ungefüttert, wärmt nicht selbst
Fazit
Der Softshell ist die Außenschicht für Wind, Matsch und leichten Regen, mehr verspricht er nicht und mehr sollte man nicht erwarten. Für den harten Einsatz nehmen wir den killtec Softshell-Overall mit 10.000 Millimetern Wassersäule, das ist die Zahl, an der sich diese Kategorie messen lässt. Geht es um Sichtbarkeit auf dem Kita-Weg, ist der LEGO Wear Softshell Suit mit 3M-Reflektoren die Alternative. Bei stundenlangem Dauerregen bleibt der klassische Regenanzug überlegen, und wer schon einen guten Matschanzug aus der Kita hat, braucht den Softshell nicht doppelt.
Quellen
- Herstellerangaben zu Wassersäulen, Nähten, Reflektoren, Futter und Ausstattung, Stand 31.07.2026: LEGO Wear LWSERLES 201, NAME IT 13165364, first instinct by killtec 38900-000.
- Einordnung der Wassersäulen-Werte als gängige Faustregel für Wetterschutzkleidung, redaktionelle Handlungsempfehlung.
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