Den Geburtstermin und die SSW berechnen

Geburtstermin berechnen - SSW Rechner

Hast du gerade erfahren, dass du schwanger bist?  Sicherlich hast du nun einige Fragen zur Schwangerschaft, zu den Schwangerschaftswochen (SSW) und zum Tag der Geburt. Eine sehr wichtige Frage ist, in welcher SSW du dich gerade befindest und wann der voraussichtliche Geburtstermin sein wird. Wir möchten dir gerne dabei helfen, diese Fragen zu beantworten. Du kannst beides selbst berechnen oder berechnen lassen. Im nachfolgenden Text erläutern wir dir, welche Methoden es gibt und wie du sie nutzt.

 

SSW-Rechner



Der voraussichtliche Geburtstermin ist am

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Alle SSW im Überblick

 

1. SSWRein rechnerisch beginnt die Schwangerschaft mit dem ersten Tag der letzten Periode. Tatsächlich passiert ist hier natürlich noch nichts.
2. SSWAm Ende dieser ebenfalls nur rechnerischen SSW fand der Eisprung statt. Die Eizelle machte sich auf den Weg über die Eileiter in Richtung Gebärmutter.
3. SSWWurde die Eizelle von einem Spermium erfolgreich befruchtet, nistet sie sich in dieser Woche in der Gebärmutter ein. Manchmal kommt es zu einer Einnistungsblutung, die meisten Frauen spüren jedoch nichts von all dem.
4. SSWDie Zellteilung ist schon in vollem Gange und der Mutterkuchen entwickelt sich. Sensible Frauen nehmen eventuell schon erste Anzeichen einer Schwangerschaft wahr.
5. SSWWenn die Periode ausbleibt, ist das ein deutliches Indiz dafür, dass eine Schwangerschaft vorliegt. In den nächsten Tagen kann ein Schwangerschaftstest die Vermutung bestätigen.
6. SSWJetzt sollte ein erster Arztbesuch auf dem Programm stehen. Er wird dir die Schwangerschaft bestätigen und in den Mutterpass alle wichtigen Daten eintragen.
7. SSWDer Embryo hat nun in etwa die Größe einer Erbse und wächst fleißig weiter. Bei dir machen sich vielleicht die ersten Schwangerschaftsbeschwerden bemerkbar, wie Übelkeit oder spannende Brüste.
8. SSWDie Plazenta übernimmt die Versorgung deines Babys mit Nährstoffen. Das kleine Herz schlägt jetzt selbstständig und lässt sich auf dem Ultraschall erkennen.
9. SSWAm Beginn des dritten Monats sinkt das Risiko für eine Fehlgeburt schon sehr. In dieser Zeit findet eine große Vorsorgeuntersuchung statt.
10. SSWAb dieser Woche bezeichnet man den Embryo als Fötus. Seine Organe sind schon ausgebildet und wachsen in den nächsten 30 Wochen weiter.
11. SSWDie ersten Schwangerschaftsbeschwerden hast du vielleicht schon hinter dir gelassen. Es wird langsam Zeit, eine Hebamme zu finden, die dich durch die weitere Schwangerschaft begleitet.
12. SSWDie kritischste Phase ist nun überstanden und es wird Zeit, die frohe Botschaft zu verkünden. Ansehen wird man es dir noch nicht, denn an Gewicht hast du wahrscheinlich noch kaum zugelegt.
13. SSWDer Fötus lutscht nun ab und zu am Daumen und ist bereits um die sechs Zentimeter groß. Noch wird die Größe anhand der Scheitel-Steiß-Länge ermittelt, obwohl die Beinchen auch schon voll ausgebildet sind.
14. SSWIn der Gebärmutter befinden sich nun etwa 100 Milliliter Fruchtwasser. Es schützt dein Kind mit der Fruchtblase zusammen vor Erschütterungen und Verletzungen.
15. SSWEtwas sportliche Betätigung tut dir jetzt sicher gut! Bewegung fördert die Durchblutung und wirkt auch ein bisschen gegen die zusätzlichen Kalorien, die du nun wahrscheinlich zu dir nimmst.
16. SSWDein Baby ist mitunter ziemlich aktiv und schlägt kleine Purzelbäumchen. Die Kindsbewegungen machen sich zu Beginn durch ein kleines Flattern an der Bauchdecke bemerkbar.
17. SSWSchluckauf ist bei deinem kleinen Bauchbewohner in dieser Phase nicht ungewöhnlich. Er trainiert den Schluckreflex und entdeckt die Nabelschnur.
18. SSWIn dieser Woche ist dein Kind etwa 14 Zentimeter groß und schläft viel. Doch gerade wenn du auch mal zur Ruhe kommen möchtest, wird es munter.
19. SSWDie ersten typischen Schwangerschaftsanzeichen haben jetzt hoffentlich nachgelassen. Wenn dein Gedächtnis nicht mehr so gut zu funktionieren scheint, ist das kein Grund zur Beunruhigung.
20. SSWDie Hälfte ist geschafft, wenn du das Ende des fünsten Monats erreicht hast. Die nächste große Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall steht bald an.
21. SSWDu solltest ab jetzt keine schweren Gegenstände mehr heben, denn dein Rücken wird immer mehr belastet. Dein Fötus bringt schon um die 350 Gramm auf die Waage.
22. SSWNoch ist dein Bauch wahrscheinlich angenehm klein, doch das wird sich bald ändern. Nutze die letzte Chance für einen entspannten Urlaub.
23. SSWDein Kind hat bereits Augenbrauen und markante Gesichtszüge. Es reagiert jetzt auch auf Geräusche, denn sein Gehör ist weit genug ausgebildet.
24. SSWWenn du diese Woche überstanden hast, hätte dein Baby im Falle einer Frühgeburt bereits gute Überlebenschancen. Falls du ein Organscreening machen lassen möchtest, sollte das jetzt geschehen.
25. SSWUm diese Zeit herum wird ein Glukosetoleranz-Test durchgeführt, um Schwangerschaftsdiabetes auszuschließen. Hast du schon herausgefunden, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird?
26. SSWAkupunkturbehandlungen können gegen verschiedene Schmerzen helfen. Achte auch darauf, dass du dich regelmäßig entspannen kannst.
27. SSWDie meisten Organe arbeiten schon, doch die Lunge ist noch nicht einsatzbereit. Die Substanz Surfactant muss erst noch gebildet werden, damit die Lungenbläschen nicht zusammenkleben.
28. SSWBald beginnt das dritte Trimester deiner Schwangerschaft. Das Baby überschreitet in den kommenden Tagen die Ein-Kilo-Marke und ist bereits 38 Zentimeter groß.
29. SSWSolltest du bisher ungewöhnlich viel Gewicht zugelegt haben, sprich bitte mit deinem Arzt und der Hebamme darüber. Bei unerwarteten Blutungen wird dir Bettruhe verordnet.
30. SSWDie letzte große Ultraschalluntersuchung steht an. Inzwischen verabschiedet sich das Lugano-Haar, das sich in den ersten SSW bei deinem Baby gebildet hatte.
31. SSWDer Harndrang wird nicht weniger, denn die Gebärmutter drückt immer mehr auf deine Blase. Auch Gefühlsschwankungen sind in dieser Zeit völlig normal.
32. SSWAb jetzt steht alle zwei Wochen eine Untersuchung beim Frauenarzt oder der Hebamme an. Ein Geburtsvorbereitungskurs kann dir die Angst vor der Entbindung nehmen.
33. SSWDein Baby rutscht langsam tiefer ins Becken, um seine Geburtsposition einzunehmen. Deshalb kannst du wahrscheinlich wieder ein bisschen besser durchatmen.
34. SSWRund 2150 Gramm wiegt der Fötus jetzt. Bei den Müttern wölbt sich in dieser Zeit der Bauchnabel leicht nach außen. Das regeneriert sich jedoch wieder nach der Geburt.
35. SSWIn dieser Woche beginnt der Mutterschutz. Genieße die letzten Wochen zu Hause und lass es dir gutgehen, so lange das noch möglich ist.
36. SSWSenkwehen können manch einer Schwangeren einen Schrecken versetzen. Keine Angst, es geht noch nicht los. Das alles dient der Vorbereitung auf eine natürliche Geburt.
37. SSWHast du inzwischen schon einen Namen ausgesucht für dein Kind? Ab dieser Woche ist es offiziell kein Frühchen mehr, sollte es jetzt schon zur Welt kommen.
38. SSWLiegt dein Baby bisher nicht in der Schädellage, hat es nur noch wenig Zeit, sich bis zur Geburt zu drehen. Bei Beckenendlage oder Querlage muss wahrscheinlich ein Termin für einen Kaiserschnitt angesetzt werden.
39. SSWDie Wartezeit ist manchmal unerträglich. Viele Frauen toben sich jetzt noch an der Kinderzimmereinrichtung aus, sollten es aber nicht übertreiben mit der körperlichen Belastung.
40. SSWIn dieser Woche hast du es wahrscheinlich überstanden und hältst dein Kind im Arm. Dann bist du Zeuge eines einzigartigen Wunders geworden. Herzlichen Glückwunsch!

 

Der Beginn der Schwangerschaft

 

Die meisten Frauen bemerken eine Schwangerschaft erst dann, wenn die Periode ausbleibt und daraufhin ein Schwangerschaftstest gemacht wurde. Da befindet man sich als werdende Mutter aber bereits in der 4. SSW oder der 5. SSW. Denn erst mit dem Fehlen der Periode wird vielen Frauen bewusst, dass sich etwas verändert hat und dass sie schwanger sein könnten. So wird es vielleicht auch bei dir gewesen sein. Vor dieser Zeit sind die Veränderungen, die auf eine Schwangerschaft hindeuten, sehr gering. Man nimmt sie selbst oft kaum wahr. Nur dein Körper weiß, dass etwas im Gange ist. Dass deine Schwangerschaft zu Beginn unbemerkt bleibt, ist nicht schlimm. Die ersten beiden SSW werden nur zum Berechnen verwendet. In dieser Zeit findet gerade einmal die Befruchtung statt.

Eine Schwangerschaft beträgt insgesamt 40 SSW – das entspricht 280 Tagen oder zehn Monaten. Diese 40 SSW beginnen mit dem ersten Tag deiner letzten Periode und enden mit dem berechneten Geburtstermin. Hier ist es wichtig zu erwähnen, dass nur wenige Frauen genau am errechneten Termin ihr Baby bekommen. Die meisten Kinder, mehr als 90%, werden innerhalb der zwei SSW vor oder nach dem Geburtstermin geboren. Der errechnete Termin ist lediglich ein Richtwert, doch aus mehreren Gründen sehr wichtig.

 

Das Berechnen der SSW und des Geburtstermins durch den Frauenarzt

 

Wenn der Verdacht einer Schwangerschaft besteht und du eventuell schon einen Schnelltest zu Hause gemacht hast, führt dich der erste Weg zum Frauenarzt, um dort anhand eines sicheren Schwangerschaftstests deine Schwangerschaft bestätigen zu lassen. Der Frauenarzt hat hierzu unterschiedliche Möglichkeiten. Die Schwangerschaft kann durch einen Bluttest, einen Urintest oder durch eine Ultraschalluntersuchung festgestellt werden. Welche Methode bei dir angewendet wird, hängt von dem Zeitraum ab, in dem du zum Arzt gehst. Die Ultraschalluntersuchung kann erst sehr spät Gewissheit bringen, oftmals erst in der 6. SSW oder 7. SSW.
Schwangerschaftswoche berechnen

Gewissheit erhält man meist in der 6 – 7 SSW, durch eine Ultraschalluntersuchung

Um nun zu wissen, in welcher SSW du dich befindest, muss dein Arzt den ersten Tag deiner letzten Periode wissen. Anhand dieser Angaben kann er berechnen, wann ungefähr Einsprung und Befruchtung stattgefunden haben. Im Normalfall rechnet man mit einer Zykluslänge von 28 Tagen. Jedoch kann es durchaus möglich sein, das bei dir die Zykluslänge anders verläuft. Eine Länge zwischen 23 und 35 Tagen ist nicht allzu ungewöhnlich, deswegen solltest du einen Periodenkalender führen – besonders bei Kinderwunsch. Ärzte berechnen anhand der Naegele-Regel die Schwangerschaftswoche und den Geburtstermin. Die Grundlagen dieser Rechnung lauten wie folgt:

 

Tag der letzten Monatsblutung minus 3 Monate plus 7 Tage (falls notwendig plus/minus die Anzahl der Tage, die der Zyklus vom 28-tägigen Rhythmus abweicht) plus 1 Jahr.

 

Anhand eines Beispiels wollen wir dir diese Rechnung verdeutlichen. Gehen wir davon aus, dass der erste Tag deiner letzten Periode der 20.09. 2013 war. Deine Zykluslänge beträgt 32 Tage (also 4 Tage länger als der Durchschnitt). Es ergibt sich folgende Rechnung:

 

20.09.2018 – 3 Monate = 20.06.2018

20.06.2018 + 7 Tage = 27.06.2018

27.06.2018 + 4 Tage (Abweichung der Zykluslänge) = 01.07.2018

01.07.2018 + 1 Jahr = 01.07.2019 (voraussichtlicher Geburtstermin)

 

Mit dieser Rechnung kann man also nicht nur den Geburtstermin berechnen, sondern auch feststellen, wann die 1. SSW war. Am ersten Tag deiner letzten Periode, also im Beispiel der 20.09.2018, befandest du dich bereits in der 1. SSW. Ab nun kannst du 40 SSW abzählen. Diese Methode der Berechnung setzt jedoch voraus, dass du einen einwandfrei geführten Zykluskalender besitzt. Sollte das nicht der Fall sein, kann dein Frauenarzt noch mit der Konzeptionsmethode die SSW und auch den Geburtstermin berechnen.

Für diese Methode ist es wichtig, dass der Empfängnistermin bekannt ist. Ist das der Fall, werden von deinem Empfängnistermin 7 Tage abgezogen und von dem Ergebnis nochmals 3 Monate subtrahiert. Am Ende rechnet man wieder ein Jahr hinzu und kommt auf den Geburtstermin. Ärzte wenden jedoch üblicherweise die Naegele-Regel an, da diese wesentlich genauer ist.

Dank der heutigen Ultraschalltechnik können Ärzte auch anhand des Ultraschallbildes erkennen, in welcher SSW du dich ungefähr befindest. Liegt dein Kind in der Größe und im Kopfumfang im Normalbereich, ist die Bestimmung annähernd genau. Jedoch ersetzt das Ultraschallbild keine exakte Berechnung der SSW.

 

Das Berechnen der SSW durch einen Online-Rechner

 

Auch diese Möglichkeit, die SSW berechnen zu lassen, steht dir offen. Die Berechnung durch einen Arzt ist wesentlich sicherer, aber als mögliche Kontrolle ist ein Online-Rechner sicherlich geeignet. Du benötigst auch hier wieder den ersten Tag deiner letzten Periode. Bei manchen wird die Länge deines Zyklus abgefragt. Alle Daten trägst du in eine Maske ein und bekommst am Ende deinen Geburtstermin und/oder deine SSW genannt. Der Gang zum Arzt, um die SSW berechnen und die Schwangerschaft feststellen zu lassen, ist trotzdem unumgänglich.

 

Warum ist das Berechnen von Schwangerschaftswoche und Geburtstermin so wichtig?

 

Der Geburtstermin ist nicht nur eine Art Ziellinie für dich und deinen Babybauch, er ist auch Grundlage beruflicher Schutzzeiten. So trittst du als angestellte Arbeitnehmerin genau sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin in den Mutterschutz. Während deine Arbeit ruht, kannst du dich voll und ganz auf die bevorstehende Geburt konzentrieren.

Ein weiterer Grund für das Berechnen der SSW ist die Entwicklung des Kindes, die beobachtet werden will. In jeder SSW erreicht das Baby ein neues Entwicklungsstadium. Mit dem Berechnen der SSW kann dein Arzt feststellen, in welchem Entwicklungsstadium dein Baby sich gerade befindet und ob es sich normal entwickelt. Für dich selber ist es wichtig, die SSW zu wissen, damit du die Vorsorgeuntersuchungen für diesen Zeitraum wahrnehmen kannst. Diese Vorsorgeuntersuchungen ziehen sich über die komplette Schwangerschaft.

SSW wichtig für Mutterschutz berechnen

Dein Mutterschutz beginnt 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet normalerweise 8 Wochen nach der Geburt

 

Beim ersten Arztbesuch wird der Mutterpass ausgestellt

 

Wenn dein Arzt den Geburtstermin berechnet hat, die SSW bestimmt und das erste Ultraschallbild gemacht wurde, bekommst du auch den Mutterpass ausgehändigt. Im Mutterpass werden verschiedene Daten von dir und deinem Kind festgehalten. Es kommt die Berechnung der SSW und des Geburtstermins hinein. Aber auch zahlreiche andere Dinge werden im Mutterpass vermerkt. Du findest hier alle Vorsorgeuntersuchungen, die vorgenommen wurden, die Auflistung der Ultraschalluntersuchungen und besondere Befunde, die eventuell aufgetreten sind. Außerdem werden das Wachstum des Kindes und das Gewicht im Mutterpass vermerkt. Es ist ein wichtiges Dokument, das dich als Schwangere ausweist. Du solltest es deshalb stets mit dir führen.

 

Was passiert in den einzelnen SSW?

 

Wir haben dir nun aufgezeigt, wie man Geburtstermin und SSW berechnen kann und wie wichtig das Berechnen für dich und dein Kind ist. Nun möchten wir dir noch einen ganz kurzen Einblick in die einzelnen Schwangerschaftswochen und -monate geben. Was kann und wird dich in den 40 SSW erwarten?

Schon im ersten Monat der Schwangerschaft passiert einiges mit deinem Baby und auch mit dir. Es wird jedoch weitestgehend unbemerkt bleiben. Im ersten Schwangerschaftsmonat wird die Eizelle befruchtet und die Wanderung der Eizelle beginnt. Des Weiteren tritt eine Differenzierung der Anlagen und Organe auf. Bei dir werden in dieser Zeit die ersten Schwangerschaftsanzeichen auftreten. Diese zeichnen sich in den ersten SSW vor allem durch Übelkeit, Stimmungsschwankungen und ein Ziehen im Bauch aus. Auch Kopfschmerzen können in den ersten SSW auftreten. Es gibt jedoch auch Frauen, die ganz ohne Beschwerden durch diese erste Zeit kommen.

Im zweiten Monat der Schwangerschaft bilden sich bei deinem Baby die Organe aus. Du selber wirst in dieser Zeit wahrscheinlich eine starke Müdigkeit bemerken. Nach dem dritten Monat wird die Schwangerschaft in der Regel leichter, die Symptome lassen nach und du kannst durchatmen. Aber auch bei deinem Kind tut sich in dieser Phase der Schwangerschaft einiges. Die Organe befinden sich nun am richtigen Platz. Im vierten Monat werden die Organe weiter ausgereift und das Kind wächst. Für dich beginnt nun die Zeit der ersten Vorsorgeuntersuchungen. Im fünften Monat wird es für dich und dein Kind spannend. Die Sinneswahrnehmung entwickelt sich und dein Kind fängt an zu hören. Im sechsten Monat kommt wieder ein Wachstumsschub und dein Kind entwickelt sich weiter.

Im siebten Monat entwickelt sich das Gehirn des Kindes. In diesen SSW wirst du die typischen körperlichen Beschwerden bemerken, die mit dem wachsenden Bauch einhergehen: Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen sowie Sodbrennen könnten dich nun durch die restliche Schwangerschaft begleiten. In den letzten Monaten der Schwangerschaft wird dein Kind noch wachsen und jeden Tag an Gewicht zulegen. Für dich wird der Tag der Geburt näher rücken, je weiter die SSW dahinstreichen.

In den insgesamt 40 SSW kommen einige Veränderungen auf dich zu, denen du dich ein Stück weit anpassen musst. Neben einer gesunden Ernährung kann in dieser Zeit auch Sport helfen. Mit schonenden Sportarten wie Yoga oder Schwimmen kannst du dich als Schwangere fit halten. Wichtig ist jedoch, dass du in den einzelnen SSW die Vorsorgeuntersuchungen bei deinem Arzt wahrnimmst. Bei diesen Terminen kannst du erfahren, ob dein Kind für die SSW richtig entwickelt ist. Außerdem kannst du mit deinem Arzt den Tag der Geburt besprechen und Probleme und Sorgen anbringen, die du hast. Um die Ereignisse in den einzelnen SSW festhalten zu können, geben wir dir den Tipp eines Schwangerschaftsalbums mit auf den Weg. Hier kannst du auch die einzelnen SSW und das Entwicklungsstadium deines Kindes eintragen – als Erinnerung an eine schöne und spannende Zeit. Wir wünschen dir nun für deine weitere Schwangerschaft viel Glück, ein gesundes Baby und eine unbeschwerte Zeit!

 

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