Schwangerschaftsanzeichen

Schwangerschaftsanzeichen

Wenn zwei Menschen Nachwuchs planen, die Verhütungsmittel absetzen und die erste Periode ausbleibt, versucht man jegliche körperlichen Veränderung als Schwangerschaftsanzeichen zu deuten. Anders hingegen Personen, deren Periode ausbleibt, obwohl sie verhüten und kein Kind möchten. Hier ist jegliche Veränderung, die ein Schwangerschaftsanzeichen sein könnte, in Wahrheit „nichts ernstes“.

Doch was sind typische Schwangerschaftsanzeichen? Die klassischen Schwangerschaftsanzeichen sind morgendliche Übelkeit (die sich jedoch über den Tag verteilen kann), berührungsempfindliche Brüste und natürlich das Ausbleiben der Regelblutung. Aber diese Schwangerschaftsanzeichen bedeuten nicht, dass die Frau schwanger ist. Medikamente, Stress oder auch Krankheiten können dem Verstand (und dem Körper) einen Streich spielen und für solche Anzeichen sorgen.

Es gibt dutzende Schwangerschaftsanzeichen, die die Frau nicht unterschätzen darf. Doch letztlich klärt nur ein Schwangerschaftstest nahezu sicher darüber auf, ob man Nachwuchs erwartet oder nicht.

 

Schwangerschaftsanzeichen

 

Nach der Befruchtung der Eizelle beginnt der Körper, auf Hochtouren zu arbeiten. Die Körpertemperatur bleibt konstant hoch – auch der Progesteronspiegel ist deutlich erhöht, bis die Produktion des Hormons HCG – humanes Choriongonadotropin – beginnt. Der Organismus wird bereits zu Beginn auf die Schwangerschaft eingestellt und vorbereitet. Diese Prozessentwicklung beginnt jedoch nicht ohne Anzeichen. Viele Frauen erleben – auch wegen der Hormonumstellung – körperliche Veränderungen. Einige zeigen sich von Beginn an, andere treten mit fortschreitender Schwangerschaft auf.

 

Morgenübelkeit, die den ganzen Tag anhält

 

Ein klassisches Schwangerschaftsanzeichen ist die Übelkeit. Gerne wird diese auch als Morgenübelkeit bezeichnet, wobei das nicht richtig ist. Die Übelkeit tritt entweder am Morgen auf – oder zu Mittag – oder am Abend – oder ist den ganzen Tag vorhanden. Die Übelkeit wird durch das Schwangerschaftshormon HCG ausgelöst. Jede Frau nimmt die Übelkeit anders wahr. Während viele Frauen bereits bei einem bekannten Geruch erbrechen, sind andere hingegen gesegnet und wissen nicht, was eine Morgenübelkeit ist. Vor allem sind Frauen zwischen der 3. SSW und der 8. SSW von der Morgenübelkeit betroffen. Spätestens nach der 12. SSW geht die Übelkeit in der Regel zurück.

Wenn du davon betroffen bist, kann es helfen, über den Tag verteilt nur kleine Portionen zu essen. Das sorgt für einen konstanten Blutzuckerspiegel. Auch Ingwerpastillen sowie Cracker helfen gegen die Übelkeit.

 

Die Periode bleibt aus

 

Das Ausbleiben der Monatsblutung ist das typischste Schwangerschaftsanzeichen für viele Frauen. Aber auch Prüfungen, Stress, Medikamente, Herausforderungen, Jetlag oder Krankheiten sind mitunter ein Grund hierfür. Spätestens nach einigen Tagen sollte jedoch ein Schwangerschaftstest die Situation klären können.

 

Veränderte Sinneswahrnehmung

 

Eine Schwangerschaft schlägt auch auf die Sinne. Neben dem Geschmackssinn verändert sich der Geruchssinn. Viele Schwangere nehmen ab sofort andere Gerüche wahr oder beginnen, bekannte Gerüche plötzlich als unangenehm zu definieren. Viele altbekannte Gerüche, wie etwa das Lieblings-Parfum des Mannes, sorgen nicht mehr für Wohlgefallen, sondern rufen tatsächlich eine Übelkeit hervor.

 

Müde und abgeschlagen

 

Ein weiteres Schwangerschaftsanzeichen sind Müdigkeit und Erschöpfung. Vor allem im ersten Trimester sind viele Frauen müde und abgeschlagen. Es gibt nur wenige Damen, die in dieser Zeit den 20.15-Uhr-Film sehen. Der Grund für die Müdigkeit ist der Progesterongehalt. Dieser steigt während der Schwangerschaft an und sorgt dafür, dass der Körper Ruhepausen und Entspannung benötigt.

 

Die körperliche Veränderung

 

Ebenfalls verändern sich die körperlichen Proportionen der Schwangeren. Die Brüste der Frau werden nicht nur empfindlicher, sondern wachsen auch. Sie verändern ihre Größe und Form; desweiteren verfärben sich auch die Brustwarzen der Schwangeren. Diese werden oftmals dunkler. Auch der Brustwarzenvorhof verändert sich im Laufe der Schwangerschaft. Bei vielen Schwangeren treten die Adern auf der Brust hervor. Ein Spannungsgefühl in den Brüsten macht sich bemerkbar. Vor allem liegt dies an der Ausdehnung des Gewebes. Schlussendlich kann die Brust im Laufe der Schwangerschaft um bis zu zwei Körbchengrößen anwachsen.

Viele Schwangere erleben auch eine Schmierblutung nach dem Eisprung. Diese Blutung nennt sich auch Einnistungsblutung. Diese ist jedoch kein fixer Bestandteil einer Schwangerschaft. Ein weiteres Schwangerschaftsanzeichen ist der vermehrte Harndrang. Das Hormon HCG sorgt für eine verstärkte Durchblutung des Beckens und der Organe. Somit erlebt die Frau einen permanenten „Druck“ auf die Blase. Zu Beginn merkt sie es wohl selbst nicht, jedoch fällt oftmals Bekannten, Freunden oder dem Ehemann der vermehrte Gang zum WC auf. Der Harndrang geht erst im Laufe des zweiten Trimesters zurück. In den letzten Schwangerschaftswochen steigt der Harndrang jedoch wieder, da der Embryo sowie die Gebärmutter gerne auf die Blase drücken.

 

Weitere Schwangerschaftsanzeichen

 

Weitere Schwangerschaftsanzeichen sind etwa Blähungen oder Verstopfung. Viele Schwangere leiden zu Beginn ihrer Schwangerschaft an Störungen im Verdauungstrakt. Ebenfalls sind vermehrter Ausfluss oder auch Stimmungsschwankungen ein Indiz. Viele Schwangere sind leicht gereizt. Auch Kopfschmerzen sind keine Seltenheit in dieser Zeit.

 

Der Schwangerschaftstest gibt Aufschluss

 

Viele Frauen sind sich relativ schnell sicher, dass sie schwanger sind. Sie spüren es sozusagen. Andere hingegen benötigen einen (oder mehrere) Schwangerschaftstests mit positivem Ausgang, damit sie es glauben. Viele Schwangere benötigen auch gar keine ersten Schwangerschaftsanzeichen, damit sie wissen, dass sie ein Kind in sich tragen. Dafür ist das Schwangerschaftshormon HCG verantwortlich. HCG produziert der Körper bereits ein paar Tage nach der Einnistung. Dieses Gefühl spüren Frauen oft sehr intensiv und wissen, dass sie nun nicht mehr alleine sind.

Es gibt jedoch die typischen Schwangerschaftsanzeichen, die von Frau zu Frau variieren. Bei der leichtesten Unsicherheit, ob man nicht doch schwanger sein könnte, sollte man einen Schwangerschaftstest machen. Schwangerschaftstests lassen sich in Drogeriemärkten oder Apotheken kaufen. Diese Urintests messen den HCG-Gehalt. Eine vaginale Untersuchung sowie ein Bluttest sorgen später für die endgültige Klärung.

 

Welchen Schwangerschaftstest soll ich verwenden?

Über Barbara 65 Artikel
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